Spielberichte Frühjahr 2011
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ASKÖ KOHFIDISCH : SC/ESV Parndorf |
Ergebnis: 2 : 2 (0 : 1) | ||||
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| Spielbericht Im ersten Frühjahrsmatch traf Kohfidisch zu Hause auf die 1b-Mannschaft aus Parndorf. Nachdem sich die Spendier-Truppe im Winter von den beiden Legionären Attila Banfalvi und Nikica Srpak getrennt hatte, mussten beim Neustart noch zwei weitere Leistungsträger wegen Gelbsperren ersetzt werden, nämlich Philipp Schuch und Michael Thek. Dennoch begann die neu formierte Mannschaft sehr ambitioniert und druckvoll und hätte schon nach knapp einer Minute in Führung gehen können. Michael Wölfers Schuss sprang aber von der linken Stange zurück ins Feld. Doch Kohfidisch setzte nach und kam durch Sascha Krutzler und Rene Nebl zu zwei weiteren guten Einschussmöglichkeiten innerhalb der ersten fünf Minuten, beide scheiterten aber am Torhüter bzw. an der Gästeverteidigung. Erst danach konnten sich die Gäste ein wenig befreien, ohne aber selber wirklich gefährlich zu werden. Kohfidisch machte mehr für das Spiel, obwohl sich Parndorf in der Defensive allmählich fing, sodass sich das Geschehen zum Großteil im Mittelfeld abspielte. Nach einer Viertelstunde ließ Franz Weber nach einem Cornerball von rechts einen Schuss von Markus Wölfer durch, in der Meinung, der Ball lande im Tor – das runde Leder ging aber knapp vorbei, eine leichte Berührung hätte wohl genügt, um in Führung gehen zu können. So kam es, wie es kommen musste: In Minute 19 gelang den Gästen der erste Konter – und dabei auch gleich die zu diesem Zeitpunkt wenig verdiente Führung: Nach einer Flanke von links wurde Lang völlig übersehen, der Parndorfer Mittelfeldakteur konnte beinahe ungehindert ins lange Eck einnetzen. Auch im Rest der ersten Halbzeit mühte sich Kohfidisch um das Spiel, hatte mehr Spielanteile, vieles blieb aber Stückwerk, der starke Wind und der naturgemäß noch holprige Platz erwiesen sich zudem als Spielverderber. Parndorf verwaltete nun geschickt die glückliche Führung und musste nur noch einmal zittern, als Franz Weber nach schöner Vorarbeit von Joachim Moricz eine Doppelschusschance vorfand, aber beide Male an Gästetorhüter Unger scheiterte. In der zweiten Halbzeit bot sich zunächst ein unverändertes Bild. Erst in Minute 59 gelang einer der beiden Mannschaften eine erste gefährliche Aktion, und diesmal war es Franz Weber, der einen Alleingang mit einem satten Schuss ins lange Eck zum Ausgleich abschließen konnte. Jetzt schien die junge Kohfidischer Mannschaft beflügelt, man traute sich mehr zu, es wurde auch wieder gefälliger kombiniert. Doch mit dem zweiten Gästeangriff gelang Parndorf wie aus dem Nichts erneut die Führung. Erneut tat sich auf der linken Kohfidischer Seite eine Lücke auf, ein Schuss von Stekovics landete, möglicherweise nicht ganz unhaltbar, im linken Eck (76.). Damit schien das Spiel entschieden, denn die Kohfidischer Defensive, in der Michael Müllner neben Markus Szokasits in der Innenverteidigung eine wirklich gute Figur machte, wirkte nun fehleranfälliger als zuvor. Jetzt kam Parndorf auch zu den ersten Chancen, die nicht verwertet wurden, zweimal konnte sich Rene Wagner auszeichnen. Und dann kam das Glück, das Kohfidisch in der Anfangsphase und über weite Strecken des Spiels gefehlt hatte, in der Schlussminute doch noch zurück. Nach einem Foul an Markus Wölfer, der gemeinsam mit Joachim Moricz zu den treibenden Kräften gehörte und inzwischen vom stürmenden Rechtsverteidiger zum echten Stürmer umfunktioniert worden war, zirkelte Julian Binder den Freistoß auf das Tor. Der Ball wurde von einem Parndorf-Verteidiger abgelenkt und landete zum Ausgleich im Gästegehäuse. Das 2:2 fiel somit recht glücklich, es war aber mehr als verdient. Unter schwierigen Bedingungen gelang einer Kohfidischer Mannschaft also ein durchaus achtbares Ergebnis, für das sich alle Beteiligten ein dickes Lob verdienen. |
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| ASKÖ KOHFIDISCH : ASKÖ Stinatz Sonntag, 20.03.2011 / 15.00 Uhr |
Ergebnis: 1 : 4 (1 : 3) | ||
| Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch | |||
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Spielbericht Stinatz gelang im Südderby gegen Kohfidisch die perfekte Revanche für die 0:5-Heimniederlage im Herbst, die Barisits-Truppe siegte auswärts 4:1. Aus Kohfidischer Sicht gilt es, diese 90 Minuten so schnell wie möglich zu vergessen, denn das war ein Nachmittag, an dem fast gar nichts gelang. Dabei begann alles sehr verheißungsvoll: Einerseits standen die zuletzt Gelbgesperrten, Philipp Schuch und Michael Thek, wieder zur Verfügung, andrerseits ging Kohfidisch bereits nach knapp drei Minuten mit 1:0 in Führung. Eine schöne Freistoßflanke von rechts, ausgeführt durch Jürgen Löffler, wurde zwar von Michael Thek noch ganz knapp verfehlt, der am langen Eck lauernde Joachim Moricz war aber zur Stelle und Gästetorhüter Letnik geschlagen. Von diesem Zeitpunkt an spielte allerdings nur noch eine Mannschaft, nämlich die Gäste aus Stinatz. Schien es zunächst noch so, als ob sich die Heimelf aus taktischen Gründen zurückfallen ließe, um auf Konterchancen zu warten, so wurde mit Fortdauer des Spieles immer klarer, dass Kohfidisch an diesem Nachmittag einfach nichts zu bieten hatte und deshalb kaum aus der eigenen Hälfte herauskam. Stinatz dominierte in jeder Hinsicht, war spielerisch und technisch klar besser, stets um den entscheidenden Schritt schneller und deutlich aggressiver und zielstrebiger in beinahe allen Aktionen. So war es nur eine Frage der Zeit, bis diese Überlegenheit sich auch in Toren niederschlug. Dass diese mehrheitlich aus Kohfidischer Sicht eher unglücklich zustande kamen, stimmt zwar, ändert aber nichts daran, dass in diesem Fall das Glück den Tüchtigeren hold war. Pinheiros Ausgleich zum 1:1 in Minute 17 landete wohl etwas windbegünstigt genau im langen Eck, unhaltbar für Rene Wagner im Kohfidischer Gehäuse, doch wie sich der Torschütze fast problemlos über rechts durchtankte und dann zum Schuss kam, hat aus Sicht der verteidigenden Mannschaft weniger mit Pech als mit Unvermögen zu tun. Nur unmittelbar danach, bei einer Fast-Kopie des Kohfidischer Führungstreffers, lag vielleicht eine Wende für Kohfidisch im Bereich des Möglichen: Wieder war es Jürgen Löffler, der einen Freistoßball von rechts gekonnt zur Mitte zirkelte, wieder herrschte ziemliche Verwirrung in der Stinatzer Abwehr, doch diesmal köpfelte Franz Weber den Ball aus kurzer Distanz genau in Letniks Hände (20.). Ja, und danach war die Kohfidischer Offensive überhaupt gänzlich eingestellt. Philipp Siegl erzielte in Minute 30 aus einem Freistoß von rechts, bei dem Torhüter Rene Wagner ausrutschte und dementsprechend unglückliche Figur machte, den Stinatzer Führungstreffer. Dass der Kohfidischer Schlussmann an diesem Nachmittag nicht gerade seine Bestform ausspielte, muss zugegeben werden – er fügte sich damit aber nahtlos ein in eine Mannschaft, aus der an diesem Spieltag leider niemand positiv herausragte. Und dementsprechend fiel noch unmittelbar vor dem Pausenpfiff das 3:1 durch Pinheiro nach wunderschöner Kombination – wohl mehr als abseitsverdächtig, aber dennoch hochverdient. |
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| SV Oberwart : ASKÖ KOHFIDISCH Freitag, 25.03.2011 / 18.30 Uhr |
Ergebnis: 0 : 1 (1 : 2) | |||||
| Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch | ||||||
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Spielbericht Nach dem letzten Wochenende – Oberwart siegte auswärts gegen Parndorf 1b mit 4:0, Kohfidisch verlor zu Hause gegen Stinatz 1:4 – waren die Rollen im Bezirksderby klar verteilt. Die Heimischen starteten als klarer Favorit, während die Gäste versuchen mussten, beim „großen Bruder“ aus der Bezirkshauptstadt die Scharte vom vergangenen Spieltag so gut wie möglich auszuwetzen. Trainer Spendier gab fast derselben Elf die Chance zur Rehabilitierung, nur der gelbgesperrte Julian Binder fehlte, für ihn spielte erstmals im Frühjahr Marcel Wölfer in der Kampfmannschaft. |
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| ASKÖ KOHFIDISCH : SV Schattendorf Samstag, 02.04.2011 / 16.00 Uhr |
Ergebnis: 4 : 1 (1 : 0) | ||||||
| Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch | |||||||
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Spielbericht Nach dem prestigeträchtigen Auswärtserfolg in Oberwart am letzten Wochenende gelang Kohfidisch im dritten Heimspiel nun auch ein erster Sieg auf eigenem Platz – und das ohne zwei „Urgesteine“, die in den ersten Frühjahrsrunden zu den Leistungsträgern gehört hatten: Joachim Moricz war gelbgesperrt, Markus Wölfer musste krankheitsbedingt passen. Und auch der Gegner verhieß nichts wirklich Gutes; die an letzter Stelle liegenden Schattendorfer hatten im Winter aufgerüstet und im Frühjahr bisher noch nicht verloren. Mit entsprechender Gegenwehr musste also gerechnet werden. |
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| SV Güssing : ASKÖ KOHFIDISCH Freitag, 08.04.2011 / 19.30 Uhr |
Ergebnis: 1 : 2 (0 : 1) | ||||
| Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch | |||||
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Spielbericht Kohfidisch konnte beim Südderby auswärts in Güssing den dritten Erfolg in Serie verbuchen. Doch es war ein hartes Stück Arbeit, bis man sich nach 90 heiß umkämpften Minuten über weitere drei Punkte freuen konnte. In der Anfangsphase hatten die heimischen Güssinger zwei gute Chancen: Einmal wehrte Rene Wagner einen guten Schuss von Topolovec ab, kurze Zeit später standen einander gleich drei Güssinger Akteure bei einer gefährlichen Freistoßhereingabe im Wege, eine Riesengelegenheit aus kurzer Distanz war vertan. In der 8. Spielminute wurden auch die Gäste erstmals gefährlich: Nach einem gut gezirkelten Cornerball von rechts kam Philipp Schuch am Elfer völlig frei zum Kopfball, doch er setzte diesen über das Gehäuse von Unger. Drei Minuten später machte es Neo-Goalgetter Sascha Krutzler besser: Nach einer flotten Aktion über rechts landete die Flanke beim Kohfidischer Angreifer, der den Ball gekonnt annahm und trocken ins lange Eck donnerte. In den nächsten Minuten kontrollierten die Gäste, mit der Führung im Rücken, das Geschehen klar; Güssing kam nicht so richtig ins Spiel, Kohfidisch ließ Ball und Gegner laufen und wartete geschickt auf weitere Konterchancen. Doch mit Fortdauer der ersten Halbzeit wurde man auf Kohfidischer Seite zu passiv; die meist nur ungenau nach vorne geschlagenen Bälle fanden keine Abnehmer, und so wurde Güssing im zweiten Teil der ersten Halbzeit zunehmend initiativer und auch gefährlicher. In dieser Phase stand die Kohfidischer Hintermannschaft ganz schön unter Druck, sie wankte, fiel aber nicht, weil wirklich sehr konzentriert agiert wurde. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff hätte bereits eine Vorentscheidung fallen können: Zunächst fanden die Gäste, nach längerer kreativer Pause, eine tolle Chance vor, als nach schneller Kombination über Franz Weber und nach klugem Pass von Michael Thek Rene Nebl aus kurzer Distanz zum Schuss kam, Torhüter Unger aber nicht bezwingen konnte. Und quasi im Gegenzug hatte Güssing-Goleador Pecanic die Riesenchance zum Ausgleich, der scharf zur Mitte gespielte Pass versprang sich aber ein wenig, und damit war auch diese Gelegenheit dahin.Auch unmittelbar nach dem Seitenwechsel lag der Ausgleich in der Luft, als nach einem Angriff über die linke Güssinger Seite Rene Wagner schon geschlagen war, Jürgen Löffler (der eine überragende Leistung bot, sowohl in der Defensive als auch als Vorbereiter in der Offensive) konnte aber auf der Linie klären. Wenig später hätte das nun hin und her wogende Spiel wiederum für Kohfidisch entschieden sein können: Rene Nebl luchste Winkelbauer den Ball ab und rannte alleine auf Unger zu, wurde dabei aber regelwidrig vom Güssinger Abwehrchef von hinten zu Fall gebracht – anstatt eines mehr als gerechtfertigten Elferpfiffs und einer wohl auch zu verhängenden Torraubkarte für Winkelbauer lief das Spiel aber weiter und brachte auf der Gegenseite einen Freistoß für Güssing, und das nach Stürmerfoul an Markus Wölfer, der sich dabei einen Schlüsselbeinbruch zuzog! Damit hatte der Unparteiische, der eigentlich für Ruhe und Fairness zu sorgen hätte, ein bis dahin weitgehend faires Derby erst so richtig „angezündet“. In weiterer Folge wurde die Partie zunehmend härter, derbe Fouls auf beiden Seiten wurden nicht ausreichend geahndet. Darunter litt natürlich die Qualität des Spieles, das nun völlig ausgeglichen verlief und sich mehr durch Spannung als durch Klasse auszeichnete. Just bei einem Angriff der Güssinger über die Mitte zog sich Markus Szokasits ohne Feindeinwirkung eine Muskelverletzung am Oberschenkel zu – er konnte nicht mehr attackieren und dadurch Lang relativ ungehindert zum Ausgleich einnetzen (69.). Doch beide Mannschaften gaben sich mit dem Unentschieden sichtlich nicht zufrieden, wobei jetzt in der Endphase Kohfidisch die besseren Chancen vorfand. So klatschte ein Kopfball von Michael Thek an die linke Stange, und auch sonst wirbelten die Kohfidischer Offensivkräfte die Güssinger Hintermannschaft ganz schön durcheinander. So war es nur eine logische Folge, dass den Gästen das entscheidende Tor gelang, wenn auch etwas glücklich in der Entstehung: Joachim Moricz drang unwiderstehlich in den heimischen Strafraum ein, passte zur Mitte, und während gleich mehrere Spieler den gar nicht scharfen Ball verfehlten, drückte ihn schließlich Franz Weber über die Linie (81.). Da die inzwischen radikal umgebaute Kohfidischer Hintermannschaft (Marcel Wölfer und Michael Müllner ersetzten die verletzten Markus Wölfer und Markus Szokasits) ganz solide stand, blieb es schließlich beim hauchzarten Kohfidischer Erfolg. Gratulation zu einer vor allem kämpferisch und läuferisch, aber auch spielerisch ansprechenden Leistung, bei der auch einige Rückschläge gekonnt weggesteckt wurden! Weiter so! |
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| ASKÖ KOHFIDISCH : USC Wallern Samstag, 16.04.2011 / 17.00 Uhr |
Ergebnis: 2 : 0 (2 : 0) | ||||
| Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch | |||||
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Spielbericht Kohfidisch hatte in der sechsten Frühjahrsrunde Wallern zu Gast, eine Mannschaft, gegen die in den bisherigen Auseinandersetzungen nicht gerade erfolgreich abgeschnitten wurde. Doch wenn´s läuft, dann läuft´s, und so gelang trotz der verletzungsbedingten Ausfälle der beiden Routiniers Markus Wölfer und Markus Szokasits der bereits vierte Sieg in Folge. In spielerischer Hinsicht wurde zwar kein Spitzenspiel geboten, aber in kämpferischer, läuferischer und taktischer Hinsicht bot die Kohfidischer Mannschaft eine tolle Leistung und ging daher nicht unverdient als Sieger vom Platz.
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| ASKÖ KOHFIDISCH : FC Winden Samstag, 30.04.2011 / 17.00 Uhr |
Ergebnis: 0 : 0 (0 : 1) |
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Torschütze für den ASKÖ Kohfidisch: |
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Spielbericht |
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| Nach fünf Siegen in Folge musste Kohfidisch just im Heimspiel gegen Nachzügler Winden eine 0:1-Niederlage einstecken. Trotz des Misserfolgs kann man der Mannschaft, die ohne die verletzten Stammkräfte Markus Szokasits sowie Markus und Michael Wölfer und auch ohne Michael Thek (der an einer Fortbildungsveranstaltung teilnahm) auskommen musste, keinen Vorwurf machen. Alle mühten sich redlich und lieferten auch eine ganz passable Leistung ab, tolle Chancen wurden erspielt – aber leider nicht verwertet. Bald nach Spielbeginn hatte Kohfidisch eine erste tolle Chance durch Franz Weber, der ganz allein auf Gästetorhüter Dowitsch zulief, den Ball aber nicht im Gehäuse unterbringen konnte (3.). Der Rest der ersten Halbzeit verlief dann recht ausgeglichen, beide Mannschaften kamen zu einigen Halbchancen, wirkliche „Sitzer“ waren aber nicht dabei. Erst unmittelbar vor dem Pausenpfiff gab es eine zweite große Gelegenheit für die Heimmannschaft, als Hannes Polzer – der im Übrigen Michael Wölfer in der Rolle des „Sechsers“ hervorragend vertrat – nach einer kurzen Abwehr von Dowitsch noch vor den Windener Verteidigern an den Ball kam, diesen aber ganz knapp am langen Eck vorbeirollte. So blieb es bis zur Pause beim torlosen Remis, wobei dies auf Grund der ausgeglichenen Spielanteile nicht ganz unverdient war. Nach dem Seitenwechsel legte Kohfidisch aber einen Zahn zu und drängte auf eine Entscheidung. Nun wurde eine ganze Reihe von großen Chancen herausgespielt. Zum „traurigen Helden“ avancierte „Old-Boy“ Joachim Moricz, der gleich zweimal die Führung auf dem Fuß hatte: Zunächst tanzte er in Messi-Manier die ganze Gästeabwehr aus, schoss aber vom Elfer über das Gehäuse; und schließlich rettete ein Windener Verteidiger bei einem Moricz-Schuss vom Fünfer auf der Linie. Tore, die man nicht schießt, die bekommt man bekanntlich – und so kam es, wie es kommen musste: Beim einzigen nennenswerten Angriff der Gäste in Hälfte zwei stand Feitsch am Elfer goldrichtig und traf zum 1:0 aus Sicht der Gäste (76.). Inzwischen hatte starker Regen eingesetzt, Kohfidisch konnte nicht mehr entscheidend zusetzen, das Pulver schien verschossen. Da der inzwischen stürmende Philipp Schuch nach Foul an ihm einen wohl fälligen Elfmeterpfiff nicht bekam und in der Schlussminute aus kurzer Distanz verzog, blieb es beim hauchzarten und eher glücklichen Gästesieg. Aber wirklich traurig muss man in Kohfidisch nicht sein, zumal man eine Woche zuvor in Purbach auch mit nur einer nennenswerten Aktion zu einem Dreipunkter gekommen war. So (interessant) ist Fußball, und auf diese junge, bodenständige Mannschaft kann man ruhig stolz sein, auch wenn es gegen Winden mit dem Toreschießen nicht geklappt hat. |
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| ASKÖ KOHFIDISCH : SV Neuberg Samstag, 14.05.2011 / 18.00 Uhr |
Ergebnis: 0 : 0 (0 : 0) |
| Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch: --- |
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| Spielbericht | |
| Nach zwei Niederlagen gegen Mannschaften, die noch im Abstiegskampf stecken, orientierte sich das Team von Trainer Spendier diesmal sozusagen in der Tabelle nach oben, gastierte doch mit Neuberg einer der beiden Titelaspiranten in Kohfidisch. Eine reizvolle, aber auch schwierige Aufgabe, die dadurch noch schwieriger wurde, dass durch die Gelbsperre von Philipp Schuch eine ganz wichtige Stütze in einer ohnehin schon mehrfach umgebauten Abwehr fehlte. Und zu allem Überfluss spielte auch noch das Wetter an diesem Abend verrückt und verlangte den Akteuren wirklich alles ab. Knapp vor Spielbeginn ging ein erster wolkenbruchartiger Regenguss über Kohfidisch nieder. Der feuchte Rasen sorgte in Hälfte eins bei sonst durchaus angenehmen Bedingungen für eine rasante Ligapartie, in der Neuberg mehr vom Spiel hatte und auch die besseren Chancen vorfand. Kohfidischer Offensivaktionen blieben Mangelware, nur gelegentlich kam die Heimelf in Neuberger Tornähe, und nur bei der einen oder anderen Standardsituation entstand so etwas wie Torgefahr. So verfehlte Michael Thek bei zwei Eckstößen von rechts den Ball jeweils nur knapp. Deutlich gefährlicher agierten die Gäste aus Neuberg, besonders wenn der pfeilschnelle Vagner am Ball war. Aber bei mehreren guten Gelegenheiten fand dieser immer wieder seinen Meister im Fastnamenskollegen im Kohfidischer Gehäuse: Rene Wagner präsentierte sich an diesem Abend von seiner allerbesten Seite und pflückte jeden Ball, woher und wohin er auch geflogen kam, bombensicher aus der Luft. Da auch sonst auf heimischer Seite sehr konzentriert gearbeitet, gekämpft und vor allem verteidigt wurde, ging es torlos in die Pause. Nicht mehr dabei war zu diesem Zeitpunkt Michael Müllner nach einer Muskelzerrung; er hatte wie schon in den letzten Spielen eine tadellose Defensivleistung geboten, und die große Frage war, ob auch dieser Ausfall im Defensivbereich noch adäquat ersetzt werden konnte. Und es gelang tatsächlich, und zwar mit einem Goldgriff, den Trainer Spendier tätigte. Thomas Polzer, sonst zumeist mit Kurzeinsätzen im Angriff, agierte anstelle von Michael Wölfer, der Michael Müllners Platz rechts in der Abwehrkette einnahm, sozusagen als Staubsauger vor der Abwehr, und er erfüllte diese Aufgabe gemeinsam mit dem ungemein zweikampfstarken Julian Binder bravourös! Da auch Markus Szokasits bei seinem Comeback nach mehrwöchiger Verletzungspause ebenso gewohnt sicher agierte wie seine beiden „Außen“, Michael Wölfer und Jürgen Löffler, brannte in Hälfte zwei kaum etwas an, ja Kohfidisch konnte das Match im zweiten Durchgang deutlich offener gestalten und auch vereinzelte Offensivaktionen starten, bei denen Neuberg unter Druck geriet. Ein Kompliment musste man aber in dieser zweiten Halbzeit allen Spielern auf dem Platz machen. Es setzte nämlich sintflutartiger Regen ein, gepaart mit starken Windböen – alles andere als perfektes Fußballwetter also, zum Ende hin stand der Platz bereits teilweise unter Wasser. Und trotzdem wurde flott weitergekämpft und –gespielt, es gab immer noch sehenswerte Aktionen, und das war wirklich keine Selbstverständlichkeit! Auch rassige Zweikämpfe fehlten natürlich nicht, aber ohne dass es auch nur ansatzweise gehässig wurde. In der Schlussphase probierte Neuberg noch einmal alles, um doch noch zum vollen Erfolg zu kommen – und einmal zappelte der Ball auch im Netz, doch wurde der Treffer wohl zu Recht nicht gezählt. Denn bereits beim die Aktion einleitenden Pass auf links hob der Schiri-Assistent wegen Abseits die Fahne, und nur weil der Schiedsrichter nicht rechtzeitig unterbrach, konnte es überhaupt zu dieser Torgelegenheit kommen. Wie auch immer, es blieb beim torlosen Remis, das sich die Kohfidischer Mannschaft auf Grund der Einstellung und kämpferischen Leistung durchaus verdient hatte. Nochmals Gratulation an alle Akteure samt ihren Betreuern! |
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| SV Neuberg : ASKÖ Kohfidisch Freitag, 20.05.2011 / 19.30 Uhr |
Ergebnis: 1 : 1 (2 : 3) | ||||
| Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch | |||||
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| Spielbericht | |||||
| Fünf Runden vor dem Ende der Meisterschaft 2010/11 gastierte Kohfidisch beim Tabellenführer und designierten Meister Stegersbach – einem Gegner, bei dem es, ganz besonders auswärts, selten etwas zu „erben“ gab. Doch diesmal konnte Kohfidisch drei Punkte aus dem Stadion des Angstgegners entführen – nach einem durchaus denkwürdigen Spiel. Kurz zusammengefasst, auch wenn es irgendwie widersprüchlich klingt: Es siegte nicht die bessere Mannschaft, aber dennoch die Gerechtigkeit! In der ersten Halbzeit dominierte Stegersbach das Geschehen ganz eindeutig. Die Gastgeber demonstrierten (zumindest in erkennbaren Ansätzen), warum sie zu Recht an erster Stelle der Burgenlandliga rangieren. Vor allem das flotte Flügelspiel, in das die zweite und dritte Reihe immer wieder gekonnt einbezogen wurden, stellte die Gäste vor einige Probleme. Kohfidisch musste ja wieder einmal die Abwehr umstellen: Michael Müllner, zuletzt in großer Form, fehlte verletzungsbedingt, Michael Wölfer, ebenfalls eine verlässliche Stütze, wegen Krankheit. An ihrer Stelle waren Philipp Schuch, in der letzten Runde gesperrt, und Dominik Szendi wieder in der Startformation mit dabei. Von Beginn an sahen sich die Gäste mehr zum Reagieren gezwungen, liefen den beweglicheren Stegersbachern stets hinterher und hatten alle Hände und Füße voll zu tun, um sich der heimischen Angriffswelle entgegenzuwerfen. Eigene Angriffsbemühungen blieben Stückwerk; nur einmal blitzte in Hälfte eins so etwas wie Gefahr auf, als Joachim Moricz nach gefälliger Kombination am Strafraum den Ball erhielt, einen gekonnten Haken anbrachte, dann aber in aussichtsreicher Schussposition doch noch abgedrängt wurde. Strafraumszenen auf der anderen Seite gab es hingegen fast im Minutentakt. Mit viel Einsatzwillen, dem nötigen Glück und einem wieder grandiosen Rene Wagner im Tor konnte Kohfidisch aber zumeist das Ärgste verhindern; und wenn der Kohfidischer Tormann doch einmal zu kurz kam, wie bei einer scharfen Hereingabe von rechts, dann war Philipp Schuch zur Stelle und klärte in letzter Sekunde. Da auch das heimische Passspiel mit Fortdauer der ersten Hälfte ungenauer wurde und sich die Kohfidischer besser darauf einstellten, sah schon alles nach einem 0:0 aus. Doch knapp vor dem Seitenwechsel tat sich dann doch noch Entscheidendes: Zunächst kam Stegersbach doch noch zum mehr als verdienten Führungstreffer – allerdings auf irreguläre Weise, denn dem Tor von Oswald (42.) ging in der Entstehung nach einer Kopfballvorlage eine klare Abseitsposition voraus, doch weder der Schiedsrichter noch sein zuständiger Assistent wollten sie erkannt haben. In die wütenden Proteste der Kohfidischer hinein schlug die Gerechtigkeit zum ersten Mal zu: Fast unmittelbar vom Anstoß weg beförderte Stegersbach-Verteidiger Huber einen weiten Ball per Kopf ins eigene Tor zum Ausgleich (44.) – fußballerisch ungerecht, aber im Sinne einer Korrektur einer Schiri-Fehlentscheidung gerne entgegengenommen. Die zweiten 45 Minuten begannen zunächst völlig unverändert. Die Heimmannschaft drückte auf´s Tempo, und nach einem Gerangel zwischen Kovacec und Philipp Schuch entschied der Unparteiische entgegen allen Usancen im Zweifelsfall für den Angreifer. Kovacec brachte das Kunststück zuwege, den Ball aus relativ spitzem Winkel an der Mauer vorbei ins kurze Eck zu schwindeln, Rene Wagner war zum zweiten Mal geschlagen (48.). Damit schien das Match den üblichen Verlauf zu nehmen, den Spiele von Kohfidisch in Stegersbach sonst immer genommen hatten. Stegersbach erspielte sich auch weiterhin Chancen, die Kohfidischer Defensive konnte nie ganz Herr der Lage werden. Doch in Minute 60 gelang Kohfidisch wie aus dem Nichts ein erster gefährlicher Konter; wie am Schnürchen lief der Ball über mehrere Stationen, Michael Thek schickte mit schönem Pass in die Tiefe Sascha Krutzler auf den Weg, und der brachte noch einen gekonnten Haken an und mit trockenem Schuss den Ball im gegnerischen Tor unter. Und plötzlich wirkte Stegersbach verunsichert, Kohfidisch spielte nun munter mit und kam zu einigen guten Situationen. Zwar boten sich auch in dieser Phase der Heimmannschaft mehrere Gelegenheiten, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden, aber abgebrühter agierten jetzt die Gäste. Zwölf Minuten vor dem Ende konnte Stegersbach-Goalie Mantsch einen Fünfzigmeterschuss von Philipp Schuch nicht bändigen, Rene Nebl war zur Stelle und staubte zur vermeintlichen Kohfidisch-Führung ab. Doch ein zweites Mal zeigten sich Schiedsrichter und zuständiger Assistent, im Übrigen derselbe, der schon in Hälfte eins zu Ungunsten von Kohfidisch den 1:0-Treffer anerkannt hatte, mit der Abseitsregel auf Kriegsfuß, der Treffer wurde wegen vermeintlicher Abseitsstellung von Rene Nebl nicht gewertet - dieser war aber erst beim Schuss von Philipp Schuch gestartet und beim Abspiel noch meterweit nicht im Abseits gestanden! Während erste Schiebungsrufe von der Tribüne ertönten, ließ sich aber bewundernswerter Weise die Kohfidischer Mannschaft auf dem Feld von all dem nicht aus der Ruhe bringen, wartete weiter auf ihre Chance, und tatsächlich schlug die fußballerische Gerechtigkeit an diesem Abend ein zweites Mal zu: Bei einer Kopie des aberkannten Treffers von Rene Nebl zehn Minuten zuvor – diesmal zog Jürgen Löffler von weit draußen ab, wieder ließ Mantsch das Leder fallen, wieder war Rene Nebl zur Stelle und traf erneut – wurden keine Regelwidrigkeiten konstruiert, das Tor zählte (89.) und Kohfidisch brachte erstmals in der Liga einen Sieg in Stegersbach ins Trockene. Von den gezeigten Leistungen her hätte der Sieger Stegersbach heißen müssen – nach dem Verlauf des Spieles hatten sich die Kohfidischer diesen Sieg aber mehr als verdient. Kompliment für die Moral und die Konsequenz und Ruhe, mit der man zu Werke ging!
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| ASKÖ KOHFIDISCH : ASK Marz Samstag, 28.05.2011 / 18.00 Uhr |
Ergebnis: 1 : 0 (0 : 0) | ||
| Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch | |||
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| Spielbericht | |||
| Im vorletzten Heimspiel der Saison 2010/11 hatte Kohfidisch die abstiegsgefährdeten Marzer zu Gast. Joachim Moricz fehlte wegen einer Gelbsperre, Markus und Michael Wölfer mussten nach wie vor verletzungs- bzw. krankheitsbedingt passen. Trotzdem startete die neuerlich leicht veränderte Spendier-Truppe besser in die Partie und hätte nach wenigen Minuten bereits in Führung gehen können: Nach tollem Zuspiel von Rene Nebl kam Michael Thek am Sechzehner zum Schuss, sein Versuch, den Ball ins Kreuzeck zu schlenzen, misslang allerdings (6.). Und kurze Zeit später war es wieder Michael Thek, der nach einem Löffler-Eckball von rechts einen Kopfball über das Marzer Gehäuse setzte. Doch nach zehn Minuten etwa riss der Faden bei den Heimischen, und auch in der Abwehr wurde schlampig gedeckt, sodass die Gäste nun ihrerseits zu guten Gelegenheiten kamen, vor allem nach weiten Pässen, bei denen die Kohfidischer Viererkette nicht immer sattelfest wirkte. Doch die Gästeangreifer erwiesen sich in dieser Phase Gott sei Dank nicht unbedingt als gnadenlose Vollstrecker, und so ab Mitte der ersten Halbzeit war es mit den Offensivbemühungen von Marz auch schon wieder vorbei. Kohfidisch hatte in der Folge eindeutig mehr vom Spiel, während sich die Gäste weit zurückzogen und auf Konterchancen warteten. So richtig gefährlich wurden die Heimischen in Halbzeit eins aber nur selten, einerseits deshalb, weil man im Abspiel nach vorne zu fehlerhaft agierte, andrerseits nicht zuletzt auch, weil Marz mit Mann und Maus und zum Teil mit sehr rustikalen Mitteln verteidigte. Als Highlights muss man deshalb schon vermerken, dass ein Marzer Verteidiger einen Eckball von Jürgen Löffler an die eigene Außenstange setzte, dass Sascha Krutzler aus elf, zwölf Metern nach gutem Haken doch deutlich über das Tor schoss und dass Michael Thek, nach gutem Zuspiel von Franz Weber, mit einem schönen Heber nochmals an Marztorhüter Ofner scheiterte, der mit toller Leistung Standardtormann Gerdenitsch perfekt vertrat. Und dann zeigte die Anzeigentafel knapp vor dem Wechsel doch noch das 1:0 für Kohfidisch an – doch nur für kurze Zeit; denn nachdem der Schiedsrichter einen Kohfidischer Treffer schon anerkannt hatte, befragte er auf Marzer Interventionen hin den zuständigen Assistenten, der zuvor keine Abseitsposition von Assistgeber Rene Nebl angezeigt hatte, und aus welchen Gründen auch immer, plötzlich zählte der Treffer dann doch nicht. Aus Kohfidischer Sicht muss man dazu sagen, dass Rene Nebl vermutlich tatsächlich im Abseits gestanden war, der Treffer also zu Recht nicht zählte; wie diese Annullierung vor sich ging, war aber dennoch ein wenig eigenartig, vor allem wenn man bedenkt, dass bei einer ganz ähnlichen Situation am vorigen Wochenende in Stegersbach, bei der sich Kohfidischer Spieler über einen Abseitstreffer der Heimmannschaft beschwert hatten, der Treffer nicht nur nicht zurückgenommen wurde, sondern aus den Protesten auch noch eine gelbe Karte resultierte. Wie auch immer, zur Pause stand es zwischen Kohfidisch und Marz 0:0. Im zweiten Durchgang dominierte Kohfidisch dann ganz klar. Chance um Chance wurde erspielt, aber leider auch vergeben – oder die Gäste konnten mit Glück das Ärgste gerade noch verhindern. Bereist eine Minute nach der Pause wurde ein Schuss von Rene Nebl auf der Linie weggeschlagen, in Minute 61 ein Kopfball von Philipp Schuch ebenfalls auf der Torlinie weggeköpft, beide Male wäre Ofner bereits geschlagen gewesen. Auch Franz Weber scheiterte zweimal mit tollen Schüssen am Gästetorhüter. Trotz der Überlegenheit und der Tatsache, dass in diesen zweiten 45 Minuten Marz kaum aus der eigenen Hälfte herauskam, deutete schon alles in Richtung eines torlosen Unentschiedens. Doch in Minute 82 erlöste Rene Nebl nach Zuspiel von Thomas Polzer die heimischen Fans mit einem präzisen Schuss ins lange Eck, diesmal war Ofner chancenlos. In den restlichen Minuten wurde es zwar nochmals turbulent, Kohfidisch ließ aber nichts mehr anbrennen und brachte den hauchdünnen 1:0-Vorsprung über die Runden. Ein Arbeitssieg war eingefahren – und auch dazu kann man herzlich gratulieren! |
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| SC Oberpullendorf : ASKÖ Kohfidisch Donnerstag, 2.6.2011 / 17.00 Uhr |
Ergebnis: 1 : 1 (0 : 0) |
| Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch: Eigentor |
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| Spielbericht | |
| Einen eher ungewöhnlichen Verlauf nahm das Spiel zwischen Oberpullendorf und Kohfidisch in der drittletzten Runde der diesjährigen BVZ-Burgenlandliga-Meisterschaft. Die Gäste, bei denen Lukas Gupper erstmals in der Startformation stand (er ersetzte den gelbgesperrten Jürgen Löffler links in der Abwehrkette), erwischten den besseren Start und kontrollierten in den ersten zwanzig Minuten das Spielgeschehen. Mehr als eine Halbchance durch Franz Weber, dessen Schuss knapp am Gehäuse vorbeiging, und ein abgefälschter Weitschuss von Michael Thek, der wenig später wegen einer Zerrung passen musste und noch vor dem Seitenwechsel Joachim Moricz Platz machte, sahen aber dabei nicht heraus. Erst in Minute 22 gab die Heimmannschaft ihren ersten Schuss in Richtung Kohfidischer Tor ab. Doch das war so etwas wie der Startschuss für eine stürmische Offensive der Heimischen, die nun den zweiten Teil der ersten Halbzeit klar dominierten. Die Oberpullendorfer, die in der Anfangsphase kaum in die Kohfidischer Hälfte gekommen waren, kombinierten jetzt sehr flüssig und wurden mehrmals torgefährlich, während die Gäste in dieser Phase über bloßes Reagieren nicht hinauskamen. Zudem wurde auf Kohfidischer Seite nicht mehr Fußball gespielt, man schlug die Bälle aus der Abwehr nur weit nach vorne, und das war angesichts des stürmischen Windes im Rücken zwar ein vielleicht verlockendes, aber völlig ungeeignetes Mittel, waren diese Steilvorlagen doch meist nicht zu erlaufen. Oberpullendorf machte das mit schönen Angriffen über die Seiten schon deutlich besser, aber aus Kohfidischer Sicht Gott sei Dank nur bis vor das Tor – mit etwas Glück und einem wieder einmal glänzend disponierten Rene Wagner zwischen den Pfosten konnte vorerst verhindert werden, dass der Ball auch den Weg ins Tor fand. So stand es nach 45 Minuten 0:0, zugegebenermaßen etwas schmeichelhaft für Kohfidisch. Nach der Pause sah es zunächst ganz ähnlich aus, Oberpullendorf blieb weiter am Drücker. Doch wie aus dem Nichts hätte Kohfidisch dann nach einer Stunde in Führung gehen können, ja müssen: Rene Nebl, der an vorderster „Front“ sonst ein tolles Spiel ablieferte, viel rackerte und die heimische Abwehr mehr beschäftigte, als ihr lieb war, erkämpfte sich einen fast aussichtslosen Ball, überspielte praktisch die ganze Oberpullendorfer Hintermannschaft samt dem Tormann, jagte dann aber die Kugel, die kurz aufsprang, aus kurzer Distanz über das fast leere Tor! Nach dieser etwas unglücklichen Aktion lag Kohfidisch zwar nicht in Führung, war aber offensichtlich wieder wachgerüttelt, denn nun erst bot man dem Gegner auch im Mittelfeldspiel wieder Paroli, obwohl Mitte der zweiten Halbzeit das Niveau auf beiden Seiten erschreckend war und wahre Fehlpassorgien die Zuschauer nicht gerade verwöhnten. Aber es wurde zumindest jetzt erst richtig spannend. Denn in der bis dahin torlosen Partie fielen innerhalb von zwei Minuten dann doch noch ebenso viele Treffer, noch dazu durch ein- und denselben Spieler: Der erst kurz zuvor eingewechselte Oberpullendorfer Abwehrrecke Emmer traf in Minute 74 zunächst ins eigene Gehäuse (nach einem Schuss von Julian Binder ließ Torhüter Vertesich den Ball fallen, und Emmer drückte ihn über die Linie; Sascha Krutzler wäre aber zur Stelle gewesen), zwei Minuten später nach einem Eckball von rechts per Kopf dann aber doch auch ins „richtige“, zumindest aus seiner Sicht. Und beide Mannschaften fanden danach auch noch so etwas wie ihren „Matchball“ vor: In Minute 84 wurde Rene Nebl nach schönem Zuspiel von Sascha Krutzler im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht, der Gefoulte scheiterte mit einem zu schwach geschossenen Strafstoß allerdings an Vertesich. Und knapp vor dem Ende klatschte ein Oberpullendorfer Kopfball an die Querlatte – gleich zwei heimische Angreifer waren völlig ungehindert vor Rene Wagner aufgetaucht, ließen diese Chance aber ungenützt. So blieb es bei einem alles in allem gerechten Remis, bei dem beide Mannschaften ein wenig damit haderten, weitere zwei Punkte verspielt zu haben – beide Teams hätten aber auch völlig leer ausgehen können! Auch wenn die spielerische Leistung des jungen Kohfidischer Teams diesmal nicht so überzeugend war, mit einem Auswärtsremis in Oberpullendorf kann man durchaus zufrieden sein. Gratulation! |
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| ASKÖ KOHFIDISCH : ASK Klingenbach Samstag, 11.6.2011 / 18.00 Uhr |
Ergebnis: 1 : 2 (0 : 1) | ||
| Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch: |
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| Spielbericht | |||
| Im letzten Heimspiel der Saison 2010/11 traf Kohfidisch auf den bestplatzierten nicht-südburgenländischen Verein der Burgenlandliga, auf Tabellennachbarn Klingenbach. Im Falle eines Sieges wäre sogar noch Platz drei in der Tabelle möglich gewesen. Doch die Gäste präsentierten sich von Beginn weg als spiel- und vor allem zweikampfstarkes Team und machten es den heimischen Kohfidischern, die ohne Michael Thek (nach seiner vorwöchigen Zerrung noch nicht fit) antreten mussten, von Haus aus schwer, ins Spiel zu finden. Die ersten zwanzig Minuten verliefen aber zumindest ausgeglichen, echte Chancen blieben Mangelware, da auf beiden Seiten die Abwehrreihen dicht gestaffelt und gut organisiert agierten. In Ansätzen wurde Kohfidisch über rechts gefährlich, doch zweimal wirkte Franz Weber etwas zögerlich und wurde nach jeweils schönen Kombinationen doch noch von seinem Gegenspieler Smudla abgedrängt. So ab Mitte der ersten Halbzeit übernahmen die Gäste dann zunehmend das Kommando, bei Kohfidisch riss der Faden immer mehr, auch der nötige hundertprozentige Wille zum Erfolg war gegen einen Gegner, der vollen Einsatz zeigte, in dieser Phase nicht zu erkennen. So kam auch der Führungstreffer für Klingenbach durch Eysinger nach 28 Minuten durchaus verdient zustande, auch wenn in der Entstehungsgeschichte wohl Abseits zu geben gewesen wäre – doch gerade auf dieser Seite war an diesem Abend kein Schiedsrichterassistent im Einsatz, was angesichts der Tatsache, dass es sich um ein Landesligaspitzenspiel handelte, schon ein wenig fragwürdig erscheint. Wie auch immer Klingenbach gab auch danach bis zur Pause klar den Ton an und ging zu Recht mit einer 1:0-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel kam Kohfidisch mehrfach verändert aus der Kabine: Zum einen hatte Trainer Spendier taktisch umgestellt (er opferte mit Dominik Szendi einen Mann der Viererabwehrkette und brachte mit Thomas Polzer einen weiteren Offensivmann ins Spiel), zum anderen merkte man plötzlich, was in der Mannschaft steckt, wenn sie vom nötigen Einsatzwillen nach vorne getrieben wird. Klingenbach hatte nun plötzlich alle Hände und Füße voll zu tun, um sich den rollenden Kohfidischer Angriffen entgegenzustellen. Das taten die Gäste aber sehr gekonnt und vor allem massiert, sodass trotz langanhaltenden Dauerdrucks nur ganz wenige echte Chancen herausgespielt werden konnten. Und wenn sich einmal eine Lücke auftat, dann war dieses Spiel davon geprägt, dass eben das nötige Glück fehlte, um doch noch zum Torerfolg zu kommen. So ging ein schöner Fersler von Julian Binder (der wie schon in den letzten Runden eine tolle Leistung bot, schlussendlich aber knapp vor dem Ende verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste) haarscharf am Tor vorbei und die bestangetragenen Schüsse verfingen sich doch immer wieder im dichten Abwehrnetz der Klingenbacher oder Torhüter Fuchs griff gekonnt ein. So kam es, wie es kommen musste: Aus einem der wenigen Konterangriffe fiel das 0:2, ein abgerissener Flankenball von Balogh verirrte sich über Rene Wagner ins lange Kreuzeck (80.). Damit war das Match gelaufen, der Anschlusstreffer zum 1:2 durch den eingewechselten Hannes Polzer in der 90. Spielminute kam zu spät. Trotz dieser Heimniederlage wurde die junge und bodenständige Kohfidischer Mannschaft am Schluss von den Fans gefeiert – und das hat sie sich angesichts einer hervorragenden Frühjahrssaison auch mehr als verdient. Gratulation! |
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