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Spielberichte Frühjahr 2011

 

ASKÖ KOHFIDISCH : SC/ESV Parndorf
Samstag, 12.03.2011 / 15.00 Uhr

Ergebnis: 2 : 2 (0 : 1)
  Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch
Weber Franz, 59. Binder Julian, 90.
Spielbericht

Im ersten Frühjahrsmatch traf Kohfidisch zu Hause auf die 1b-Mannschaft aus Parndorf. Nachdem sich die Spendier-Truppe im Winter von den beiden Legionären Attila Banfalvi und Nikica Srpak getrennt hatte, mussten beim Neustart noch zwei weitere Leistungsträger wegen Gelbsperren ersetzt werden, nämlich Philipp Schuch und Michael Thek. Dennoch begann die neu formierte Mannschaft sehr ambitioniert und druckvoll und hätte schon nach knapp einer Minute in Führung gehen können. Michael Wölfers Schuss sprang aber von der linken Stange zurück ins Feld. Doch Kohfidisch setzte nach und kam durch Sascha Krutzler und Rene Nebl zu zwei weiteren guten Einschussmöglichkeiten innerhalb der ersten fünf Minuten, beide scheiterten aber am Torhüter bzw. an der Gästeverteidigung. Erst danach konnten sich die Gäste ein wenig befreien, ohne aber selber wirklich gefährlich zu werden. Kohfidisch machte mehr für das Spiel, obwohl sich Parndorf in der Defensive allmählich fing, sodass sich das Geschehen zum Großteil im Mittelfeld abspielte. Nach einer Viertelstunde ließ Franz Weber nach einem Cornerball von rechts einen Schuss von Markus Wölfer durch, in der Meinung, der Ball lande im Tor – das runde Leder ging aber knapp vorbei, eine leichte Berührung hätte wohl genügt, um in Führung gehen zu können. So kam es, wie es kommen musste: In Minute 19 gelang den Gästen der erste Konter – und dabei auch gleich die zu diesem Zeitpunkt wenig verdiente Führung: Nach einer Flanke von links wurde Lang völlig übersehen, der Parndorfer Mittelfeldakteur konnte beinahe ungehindert ins lange Eck einnetzen. Auch im Rest der ersten Halbzeit mühte sich Kohfidisch um das Spiel, hatte mehr Spielanteile, vieles blieb aber Stückwerk, der starke Wind und der naturgemäß noch holprige Platz erwiesen sich zudem als Spielverderber. Parndorf verwaltete nun geschickt die glückliche Führung und musste nur noch einmal zittern, als Franz Weber nach schöner Vorarbeit von Joachim Moricz eine Doppelschusschance vorfand, aber beide Male an Gästetorhüter Unger scheiterte.

In der zweiten Halbzeit bot sich zunächst ein unverändertes Bild. Erst in Minute 59 gelang einer der beiden Mannschaften eine erste gefährliche Aktion, und diesmal war es Franz Weber, der einen Alleingang mit einem satten Schuss ins lange Eck zum Ausgleich abschließen konnte. Jetzt schien die junge Kohfidischer Mannschaft beflügelt, man traute sich mehr zu, es wurde auch wieder gefälliger kombiniert. Doch mit dem zweiten Gästeangriff gelang Parndorf wie aus dem Nichts erneut die Führung. Erneut tat sich auf der linken Kohfidischer Seite eine Lücke auf, ein Schuss von Stekovics landete, möglicherweise nicht ganz unhaltbar, im linken Eck (76.). Damit schien das Spiel entschieden, denn die Kohfidischer Defensive, in der Michael Müllner neben Markus Szokasits in der Innenverteidigung eine wirklich gute Figur machte, wirkte nun fehleranfälliger als zuvor. Jetzt kam Parndorf auch zu den ersten Chancen, die nicht verwertet wurden, zweimal konnte sich Rene Wagner auszeichnen. Und dann kam das Glück, das Kohfidisch in der Anfangsphase und über weite Strecken des Spiels gefehlt hatte, in der Schlussminute doch noch zurück. Nach einem Foul an Markus Wölfer, der gemeinsam mit Joachim Moricz zu den treibenden Kräften gehörte und inzwischen vom stürmenden Rechtsverteidiger zum echten Stürmer umfunktioniert worden war, zirkelte Julian Binder den Freistoß auf das Tor. Der Ball wurde von einem Parndorf-Verteidiger abgelenkt und landete zum Ausgleich im Gästegehäuse. Das 2:2 fiel somit recht glücklich, es war aber mehr als verdient. Unter schwierigen Bedingungen gelang einer Kohfidischer Mannschaft also ein durchaus achtbares Ergebnis, für das sich alle Beteiligten ein dickes Lob verdienen. 

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ASKÖ KOHFIDISCH : ASKÖ Stinatz
Sonntag, 20.03.2011 / 15.00 Uhr
Ergebnis: 1 : 4 (1 : 3)
  Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch
Moricz Joachim, 3.
 

Spielbericht

Stinatz gelang im Südderby gegen Kohfidisch die perfekte Revanche für die 0:5-Heimniederlage im Herbst, die Barisits-Truppe siegte auswärts 4:1. Aus Kohfidischer Sicht gilt es, diese 90 Minuten so schnell wie möglich zu vergessen, denn das war ein Nachmittag, an dem fast gar nichts gelang. Dabei begann alles sehr verheißungsvoll: Einerseits standen die zuletzt Gelbgesperrten, Philipp Schuch und Michael Thek, wieder zur Verfügung, andrerseits ging Kohfidisch bereits nach knapp drei Minuten mit 1:0 in Führung. Eine schöne Freistoßflanke von rechts, ausgeführt durch Jürgen Löffler, wurde zwar von Michael Thek noch ganz knapp verfehlt, der am langen Eck lauernde Joachim Moricz war aber zur Stelle und Gästetorhüter Letnik geschlagen. Von diesem Zeitpunkt an spielte allerdings nur noch eine Mannschaft, nämlich die Gäste aus Stinatz. Schien es zunächst noch so, als ob sich die Heimelf aus taktischen Gründen zurückfallen ließe, um auf Konterchancen zu warten, so wurde mit Fortdauer des Spieles immer klarer, dass Kohfidisch an diesem Nachmittag einfach nichts zu bieten hatte und deshalb kaum aus der eigenen Hälfte herauskam. Stinatz dominierte in jeder Hinsicht, war spielerisch und technisch klar besser, stets um den entscheidenden Schritt schneller und deutlich aggressiver und zielstrebiger in beinahe allen Aktionen. So war es nur eine Frage der Zeit, bis diese Überlegenheit sich auch in Toren niederschlug. Dass diese mehrheitlich aus Kohfidischer Sicht eher unglücklich zustande kamen, stimmt zwar, ändert aber nichts daran, dass in diesem Fall das Glück den Tüchtigeren hold war. Pinheiros Ausgleich zum 1:1 in Minute 17 landete wohl etwas windbegünstigt genau im langen Eck, unhaltbar für Rene Wagner im Kohfidischer Gehäuse, doch wie sich der Torschütze fast problemlos über rechts durchtankte und dann zum Schuss kam, hat aus Sicht der verteidigenden Mannschaft weniger mit Pech als mit Unvermögen zu tun. Nur unmittelbar danach, bei einer Fast-Kopie des Kohfidischer Führungstreffers, lag vielleicht eine Wende für Kohfidisch im Bereich des Möglichen: Wieder war es Jürgen Löffler, der einen Freistoßball von rechts gekonnt zur Mitte zirkelte, wieder herrschte ziemliche Verwirrung in der Stinatzer Abwehr, doch diesmal köpfelte Franz Weber den Ball aus kurzer Distanz genau in Letniks Hände (20.). Ja, und danach war die Kohfidischer Offensive überhaupt gänzlich eingestellt. Philipp Siegl erzielte in Minute 30 aus einem Freistoß von rechts, bei dem Torhüter Rene Wagner ausrutschte und dementsprechend unglückliche Figur machte, den Stinatzer Führungstreffer. Dass der Kohfidischer Schlussmann an diesem Nachmittag nicht gerade seine Bestform ausspielte, muss zugegeben werden – er fügte sich damit aber nahtlos ein in eine Mannschaft, aus der an diesem Spieltag leider niemand positiv herausragte. Und dementsprechend fiel noch unmittelbar vor dem Pausenpfiff das 3:1 durch Pinheiro nach wunderschöner Kombination – wohl mehr als abseitsverdächtig, aber dennoch hochverdient.

Wer nach dem Seitenwechsel mit einem Aufbäumen der Kohfidischer rechnete, wurde bitter enttäuscht. Mit dem Wind im Rücken gelang noch weniger als vorher gegen den stürmischen Wind. Den einzigen wirklich gefährlichen Torschuss in Hälfte zwei gab der eingewechselte Dominik Szendi bezeichnenderweise wieder aus einem Freistoß ab, Torhüter Letnik hatte dabei ganz schöne Mühe. Aus dem Spiel heraus blieb Kohfidisch jedenfalls bis zum Schluss chancenlos. Als Stinatz in Minute 52 ein vierter Treffer durch Pomper gelang und wenig später der einzige Kohfidischer Stürmer, Rene Nebl, verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, war das Spiel endgültig entschieden. Die Gäste hätten in der letzten halben Stunde ihr Torkonto noch erhöhen können, aber vor allem Pinheiro erwies sich jetzt auch als grandioser Chancenvernebler. So blieb es beim 1:4 und einer außer Rand und Band geratenen Kohfidischer Mannschaft wurde zumindest erspart, ein noch höheres Debakel hinnehmen zu müssen.

Schlimme Erfahrungen können sehr lehrreich sein – sollten die richtigen Schlüsse aus diesem Unspiel gezogen werden, dann kann es mit Kohfidisch sehr rasch wieder aufwärts gehen. Das Potenzial wäre sicher da, doch nur mit hundertprozentigem Einsatz lässt sich dasselbe auch abrufen. Das ist nach diesem Nachmittag hoffentlich allen Beteiligten klar.

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SV Oberwart : ASKÖ KOHFIDISCH
Freitag, 25.03.2011 / 18.30 Uhr
Ergebnis: 0 : 1 (1 : 2)
 Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch

Schuch Philipp, 30. Nebl Rene, 54.

Spielbericht

Nach dem letzten Wochenende – Oberwart siegte auswärts gegen Parndorf 1b mit 4:0, Kohfidisch verlor zu Hause gegen Stinatz 1:4 – waren die Rollen im Bezirksderby klar verteilt. Die Heimischen starteten als klarer Favorit, während die Gäste versuchen mussten, beim „großen Bruder“ aus der Bezirkshauptstadt die Scharte vom vergangenen Spieltag so gut wie möglich auszuwetzen. Trainer Spendier gab fast derselben Elf die Chance zur Rehabilitierung, nur der gelbgesperrte Julian Binder fehlte, für ihn spielte erstmals im Frühjahr Marcel Wölfer in der Kampfmannschaft.

Schon in der Anfangsphase zeigte sich, dass an diesem Abend zwar nominell eine weitgehend unveränderte Kohfidischer Mannschaft am Werken war, aber hinsichtlich Einstellung und spielerischem Vermögen konnte man das Gästeteam kaum wiedererkennen. Schon in der 2. Minute tauchten die Gäste erstmals gefährlich vor dem Tor von Oberwart-Goalie Turbic auf, ein Kopfball von Franz Weber landete aber an der Querlatte. Auch Oberwart kam allerdings in der Anfangsphase zu guten Torgelegenheiten, zweimal konnte sich Rene Wagner auszeichnen, einmal mit einem wirklich glänzenden Reflex. Trotz dieser Chancen für die Heimischen war aber deutlich erkennbar, dass Kohfidisch in der Defensive weit entschlossener und zweikampfstärker agierte als zuletzt gegen Stinatz, und langsam bekam man das Match immer besser in den Griff, sodass sich Mitte der ersten Halbzeit eine ziemlich ausgeglichene Partie entwickelte, die vor allem im Mittelfeld hin- und herwogte. Dass man aber dem gegnerischen Tor auch gar nicht wirklich nahekommen musste, um einen Treffer zu erzielen, bewies schließlich Philipp Schuch in Minute 25: Aus gut 40 Metern donnerte er einen Ball über den weit vor seinem Gehäuse postierten Turbic hinweg in die Maschen, der Außenseiter führte somit 1:0. Und bis zur Pause wurde diese Führung durch einige gute Offensivaktionen unterstrichen. Während Oberwart zwar mehr Ballbesitzanteile für sich verbuchen konnte, dabei aber kaum gefährlich wurde, nutzte Kohfidisch jetzt fast jede sich bietende Kontergelegenheit, um richtig torgefährlich zu werden: Zunächst kam Michael Thek innerhalb des Sechzehners zum Schuss, der Ball strich aber am langen Eck vorbei. Und unmittelbar vor dem Seitenwechsel segelte Rene Nebl nach einer wunderschönen Ballstafette über rechts und einer scharfen Hereingabe von Franz Weber nur ganz knapp am Ball vorbei, Turbic hätte wohl keine Chance gehabt. Somit war die 1:0-Führung zur Pause gar nicht einmal unverdient.

Nach dem Seitenwechsel übernahm für einige Minuten Oberwart eindeutig das Kommando. Man sah den Willen der Gastgeber, dem Spiel eine Wende zu geben, entsprechend flott wurde kombiniert, entsprechend entschlossen das gegnerische Tor gesucht. Aber mit vereinten Kräften überstand Kohfidisch diese Drangperiode und schlug bei der ersten sich bietenden Gelegenheit nach der Pause erneut zu: Eine Freistoßhereingabe von rechts verlängerte Michael Thek per Kopf und Rene Nebl staubte aus kurzer Distanz ab (51.). Dieser Treffer mitten hinein in die eigenen Bemühungen tat den Oberwartern sichtlich weh, der Elan ließ langsam wieder nach, und Kohfidisch kontrollierte jetzt über weite Strecken das Geschehen relativ problemlos. Knapp vor der Schlussviertelstunde hätten die Gäste dann überhaupt alles klar machen können, doch innerhalb weniger Augenblicke konnten Rene Nebl und Michael Thek aus kurzer Distanz den Ball nicht im Tor unterbringen. Ein unnötiges Foul zwanzig Meter vor dem eigenen Gehäuse brachte Oberwart schließlich doch noch einmal ins Spiel zurück: Horvath traf mit einem herrlichen Freistoß über die Mauer unhaltbar ins Kreuzeck (78.). Damit wurde es erst so richtig spannend in einer Partie, die bis dahin schon fast entschieden schien. Und sie drohte gänzlich zu kippen, als nach einem dummen Strafraumfoul Kozmor zur Ausführung des Elfers anlief (82.): Doch der an diesem Tag fast unbezwingbare Rene Wagner hielt auch diesen Strafstoß und in weiterer Folge auch noch alles andere, was so an Schüssen in seine Richtung abgegeben wurde. Mit etwas Glück und der nötigen Anstrengung brachte Kohfidisch den knappen Vorsprung über die Runden und hatte damit den Bezirksrivalen zum zweiten Mal in der laufenden Meisterschaft mit 2:1 besiegt. Gratulation an Spieler und Betreuer zu einer wirklich anständigen Leistung!

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ASKÖ KOHFIDISCH : SV Schattendorf
Samstag, 02.04.2011 / 16.00 Uhr
Ergebnis: 4 : 1 (1 : 0)
  Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch
Weber Franz, 3. Krutzler Sascha,
48., 75.
Schuch Philipp, 57.

Spielbericht

Nach dem prestigeträchtigen Auswärtserfolg in Oberwart am letzten Wochenende gelang Kohfidisch im dritten Heimspiel nun auch ein erster Sieg auf eigenem Platz – und das ohne zwei „Urgesteine“, die in den ersten Frühjahrsrunden zu den Leistungsträgern gehört hatten: Joachim Moricz war gelbgesperrt, Markus Wölfer musste krankheitsbedingt passen. Und auch der Gegner verhieß nichts wirklich Gutes; die an letzter Stelle liegenden Schattendorfer hatten im Winter aufgerüstet und im Frühjahr bisher noch nicht verloren. Mit entsprechender Gegenwehr musste also gerechnet werden.

Doch wie schon gegen Stinatz startete Kohfidisch überfallsartig in die Partie. Nach schöner Ballstafette landete der Ball in der zweiten Spielminute beim völlig frei stehenden Franz Weber, der Gästekeeper Bernhardt keine Chance ließ. Mit der schnellen Führung im Rücken konnten sich die Gastgeber bei wunderschönem Frühlingswetter zurückziehen und auf Konterchancen warten. Und diese Taktik ging auch auf, denn die Gäste spielten nun zwar recht gut mit, konnten aber in der ersten Hälfte kaum einmal gefährlich werden. Bis auf einige Distanzschüsse blieb Rene Wagner im Tor weitgehend unterbeschäftigt. Nur einmal knallte Knopf einen Ball von der Strafraumgrenze in die Wolken – das war so ziemlich die einzige Lücke, die sich in der Kohfidischer Abwehr auftat, und das nach einer nicht geahndeten Abseitsstellung. Kohfidisch wirkte da schon deutlich gefährlicher. Michael Thek nach einem Löffler-Corner und Rene Nebl nach einer Thek-Flanke kamen zu guten Chancen, verfehlten allerdings das Gästegehäuse, Sascha Krutzler legte sich einmal den Ball in aussichtsreicher Position zu weit vor. In Summe ging die knappe 1:0-Führung zur Pause also durchaus in Ordnung.

Die zweiten 45 Minuten begannen beinahe wie die ersten: In Minute 48 kam Michael Thek nach schöner Aktion auf der rechten Seite an den Ball und bewies großen Überblick – sein Pass in den Rücken der Abwehr verwertete der völlig frei stehende Sascha Krutzler zum 2:0. Als Philipp Schuch nach einer Ecke von links per Kopf zum 3:0 traf (57.), war das Spiel entschieden. Beide Mannschaften fanden aber noch eine Fülle von Chancen vor. Auf Kohfidischer Seite hätten Sascha Krutzler und Michael Thek für eine noch eindeutigere Führung sorgen können, für Schattendorf erwies sich der eingewechselte El Senosy, der in seiner Ritzinger Zeit mit seinem Treffer gegen Arsenal noch für Furore gesorgt hatte, als Vernebler vom Dienst. Schließlich war es doch wieder Sascha Krutzler, der gekonnt einen Abwehrspieler austanzte und zum 4:0 ins Netz knallte (75.). Erst knapp vor dem Ende kamen dann aber auch die Gäste zu ihrem Ehrentreffer durch Kremser (89.). Unmittelbar darauf hätte es nach einer Strafraumattacke am eingewechselten Hannes Polzer wohl Strafstoß für Kohfidisch geben müssen, die Pfeife des Schiedsrichters blieb aber stumm, und somit lautete der Endstand 4:1. Kohfidisch hat sich damit im vorderen Mittelfeld festgesetzt und kann mit Ruhe an die nächsten Aufgaben herangehen. Gratulation zu einer ansehnlichen Leistung!

 
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SV Güssing : ASKÖ KOHFIDISCH
Freitag, 08.04.2011 / 19.30 Uhr
Ergebnis: 1 : 2 (0 : 1)
  Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch
Krutzler Sascha, 13. Weber Franz, 81.

Spielbericht

Kohfidisch konnte beim Südderby auswärts in Güssing den dritten Erfolg in Serie verbuchen. Doch es war ein hartes Stück Arbeit, bis man sich nach 90 heiß umkämpften Minuten über weitere drei Punkte freuen konnte. In der Anfangsphase hatten die heimischen Güssinger zwei gute Chancen: Einmal wehrte Rene Wagner einen guten Schuss von Topolovec ab, kurze Zeit später standen einander gleich drei Güssinger Akteure bei einer gefährlichen Freistoßhereingabe im Wege, eine Riesengelegenheit aus kurzer Distanz war vertan. In der 8. Spielminute wurden auch die Gäste erstmals gefährlich: Nach einem gut gezirkelten Cornerball von rechts kam Philipp Schuch am Elfer völlig frei zum Kopfball, doch er setzte diesen über das Gehäuse von Unger. Drei Minuten später machte es Neo-Goalgetter Sascha Krutzler besser: Nach einer flotten Aktion über rechts landete die Flanke beim Kohfidischer Angreifer, der den Ball gekonnt annahm und trocken ins lange Eck donnerte. In den nächsten Minuten kontrollierten die Gäste, mit der Führung im Rücken, das Geschehen klar; Güssing kam nicht so richtig ins Spiel, Kohfidisch ließ Ball und Gegner laufen und wartete geschickt auf weitere Konterchancen. Doch mit Fortdauer der ersten Halbzeit wurde man auf Kohfidischer Seite zu passiv; die meist nur ungenau nach vorne geschlagenen Bälle fanden keine Abnehmer, und so wurde Güssing im zweiten Teil der ersten Halbzeit zunehmend initiativer und auch gefährlicher. In dieser Phase stand die Kohfidischer Hintermannschaft ganz schön unter Druck, sie wankte, fiel aber nicht, weil wirklich sehr konzentriert agiert wurde. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff hätte bereits eine Vorentscheidung fallen können: Zunächst fanden die Gäste, nach längerer kreativer Pause, eine tolle Chance vor, als nach schneller Kombination über Franz Weber und nach klugem Pass von Michael Thek Rene Nebl aus kurzer Distanz zum Schuss kam, Torhüter Unger aber nicht bezwingen konnte. Und quasi im Gegenzug hatte Güssing-Goleador Pecanic die Riesenchance zum Ausgleich, der scharf zur Mitte gespielte Pass versprang sich aber ein wenig, und damit war auch diese Gelegenheit dahin.

Auch unmittelbar nach dem Seitenwechsel lag der Ausgleich in der Luft, als nach einem Angriff über die linke Güssinger Seite Rene Wagner schon geschlagen war, Jürgen Löffler (der eine überragende Leistung bot, sowohl in der Defensive als auch als Vorbereiter in der Offensive) konnte aber auf der Linie klären. Wenig später hätte das nun hin und her wogende Spiel wiederum für Kohfidisch entschieden sein können: Rene Nebl luchste Winkelbauer den Ball ab und rannte alleine auf Unger zu, wurde dabei aber regelwidrig vom Güssinger Abwehrchef von hinten zu Fall gebracht – anstatt eines mehr als gerechtfertigten Elferpfiffs und einer wohl auch zu verhängenden Torraubkarte für Winkelbauer lief das Spiel aber weiter und brachte auf der Gegenseite einen Freistoß für Güssing, und das nach Stürmerfoul an Markus Wölfer, der sich dabei einen Schlüsselbeinbruch zuzog! Damit hatte der Unparteiische, der eigentlich für Ruhe und Fairness zu sorgen hätte, ein bis dahin weitgehend faires Derby erst so richtig „angezündet“. In weiterer Folge wurde die Partie zunehmend härter, derbe Fouls auf beiden Seiten wurden nicht ausreichend geahndet. Darunter litt natürlich die Qualität des Spieles, das nun völlig ausgeglichen verlief und sich mehr durch Spannung als durch Klasse auszeichnete. Just bei einem Angriff der Güssinger über die Mitte zog sich Markus Szokasits ohne Feindeinwirkung eine Muskelverletzung am Oberschenkel zu – er konnte nicht mehr attackieren und dadurch Lang relativ ungehindert zum Ausgleich einnetzen (69.). Doch beide Mannschaften gaben sich mit dem Unentschieden sichtlich nicht zufrieden, wobei jetzt in der Endphase Kohfidisch die besseren Chancen vorfand. So klatschte ein Kopfball von Michael Thek an die linke Stange, und auch sonst wirbelten die Kohfidischer Offensivkräfte die Güssinger Hintermannschaft ganz schön durcheinander. So war es nur eine logische Folge, dass den Gästen das entscheidende Tor gelang, wenn auch etwas glücklich in der Entstehung: Joachim Moricz drang unwiderstehlich in den heimischen Strafraum ein, passte zur Mitte, und während gleich mehrere Spieler den gar nicht scharfen Ball verfehlten, drückte ihn schließlich Franz Weber über die Linie (81.). Da die inzwischen radikal umgebaute Kohfidischer Hintermannschaft (Marcel Wölfer und Michael Müllner ersetzten die verletzten Markus Wölfer und Markus Szokasits) ganz solide stand, blieb es schließlich beim hauchzarten Kohfidischer Erfolg. Gratulation zu einer vor allem kämpferisch und läuferisch, aber auch spielerisch ansprechenden Leistung, bei der auch einige Rückschläge gekonnt weggesteckt wurden! Weiter so!
 
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ASKÖ KOHFIDISCH : USC Wallern
Samstag, 16.04.2011 / 17.00 Uhr
Ergebnis: 2 : 0 (2 : 0)
Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch
   
Wölfer Michael, 5. Thek Michael, 40.

Spielbericht

Kohfidisch hatte in der sechsten Frühjahrsrunde Wallern zu Gast, eine Mannschaft, gegen die in den bisherigen Auseinandersetzungen nicht gerade erfolgreich abgeschnitten wurde. Doch wenn´s läuft, dann läuft´s, und so gelang trotz der verletzungsbedingten Ausfälle der beiden Routiniers Markus Wölfer und Markus Szokasits der bereits vierte Sieg in Folge. In spielerischer Hinsicht wurde zwar kein Spitzenspiel geboten, aber in kämpferischer, läuferischer und taktischer Hinsicht bot die Kohfidischer Mannschaft eine tolle Leistung und ging daher nicht unverdient als Sieger vom Platz.

Wie schon in den letzten Spielen gelang Kohfidisch erneut ein schneller Führungstreffer. Nach einer schönen Aktion über rechts brachte die Wallerner Abwehr den Ball nicht weg, und Michael Wölfer traf mit einem „Bananenschuss“ von der Strafraumgrenze ins rechte Eck (5.). Damit konnte man sich aus Kohfidischer Sicht wieder ein wenig zurückziehen und auf sich bietende Gelegenheiten warten – eine Taktik, die zuletzt sehr erfolgreich war. Auch an diesem Spieltag sollte sie voll aufgehen; Wallern spielte zwar im Feld gefällig mit, kombinierte recht flott, verfing sich aber immer wieder in den zwei dicht gestaffelten Spielerreihen der Heimmannschaft, die mit viel Laufbereitschaft die Räume eng machte und die Gäste zu keinen nennenswerten Chancen kommen ließ. Wenn der Ball erobert wurde, dann versuchte Kohfidisch schnell in den Angriff umzuschalten, was einige Male recht gut gelang – am besten in Minute 40, als der äußerst agile Rene Nebl, der auch sonst ein ständiger Unruheherd war und die Gästeabwehr dauernd beschäftigte, gekonnt an seinem Gegenspieler vorbeizog und ideal für Michael Thek aufspielte, der aus kurzer Distanz zum 2:0 einnetzen konnte.


Nach dem Seitenwechsel bot sich ein weitgehend unverändertes Bild. Wallern war bemüht, erspielte sich optische Feldvorteile, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Kohfidisch hingegen stand tief und zog, sobald sich die Gelegenheit bot, ein gefährliches Konterspiel auf. So hätte Rene Nebl nach gutem Zuspiel von Franz Weber schon in Minute 47 alles klarmachen können, doch Gästetorhüter Perepatics hielt seine Mannschaft mit toller Abwehr im Spiel. In Minute 60 spielte der eben erst eingewechselte Hannes Polzer Franz Weber ideal frei, doch der konnte Perepatics mit seinem Versuch, den Ball über ihn zu lupfen, nicht überraschen. Und schließlich scheiterten auch noch Michael Thek mit tollem Schuss und Philipp Schuch mit einem Kopfball aus kurzer Distanz am Wallerner Schlussmann. Da aber die Kohfidischer Hintermannschaft trotz der Umstellungen (Dominik Szendi und Michael Müllner ersetzten die beiden verletzten Stammkräfte ganz großartig, der eingewechselte Marcel Wölfer fügte sich ebenfalls perfekt in ein geschlossenes Mannschaftsgefüge!) keine entscheidenden Fehler machte und kaum nennenswerte Chancen zuließ, blieb es beim 2:0-Arbeitssieg, der Kohfidisch den vierten Tabellenrang einbrachte, noch vor dem „Großen Bruder“ Oberwart. Von den 14 bei diesem Match eingesetzten Spielern kann man 11 als Marke „Eigenbau“ bezeichnen – das wäre vielleicht auch einmal eine mediale Notiz wert. Doch in der „ver-arnautovicten“ Medienberichterstattung gehören die Schlagzeilen erfahrungsgemäß anderen – umso mehr freuen sich die über die jüngsten Erfolge der Kohfidischer Truppe, die wirklich einen Einblick haben! Gratulation!

 

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ASKÖ KOHFIDISCH : FC Winden
Samstag, 30.04.2011 / 17.00 Uhr
Ergebnis: 0 : 0 (0 : 1)

Torschütze für den ASKÖ Kohfidisch:

Spielbericht

Nach fünf Siegen in Folge musste Kohfidisch just im Heimspiel gegen Nachzügler Winden eine 0:1-Niederlage einstecken. Trotz des Misserfolgs kann man der Mannschaft, die ohne die verletzten Stammkräfte Markus Szokasits sowie Markus und Michael Wölfer und auch ohne Michael Thek (der an einer Fortbildungsveranstaltung teilnahm) auskommen musste, keinen Vorwurf machen. Alle mühten sich redlich und lieferten auch eine ganz passable Leistung ab, tolle Chancen wurden erspielt – aber leider nicht verwertet.

Bald nach Spielbeginn hatte Kohfidisch eine erste tolle Chance durch Franz Weber, der ganz allein auf Gästetorhüter Dowitsch zulief, den Ball aber nicht im Gehäuse unterbringen konnte (3.). Der Rest der ersten Halbzeit verlief dann recht ausgeglichen, beide Mannschaften kamen zu einigen Halbchancen, wirkliche „Sitzer“ waren aber nicht dabei. Erst unmittelbar vor dem Pausenpfiff gab es eine zweite große Gelegenheit für die Heimmannschaft, als Hannes Polzer – der im Übrigen Michael Wölfer in der Rolle des „Sechsers“ hervorragend vertrat – nach einer kurzen Abwehr von Dowitsch noch vor den Windener Verteidigern an den Ball kam, diesen aber ganz knapp am langen Eck vorbeirollte. So blieb es bis zur Pause beim torlosen Remis, wobei dies auf Grund der ausgeglichenen Spielanteile nicht ganz unverdient war.

Nach dem Seitenwechsel legte Kohfidisch aber einen Zahn zu und drängte auf eine Entscheidung. Nun wurde eine ganze Reihe von großen Chancen herausgespielt. Zum „traurigen Helden“ avancierte „Old-Boy“ Joachim Moricz, der gleich zweimal die Führung auf dem Fuß hatte: Zunächst tanzte er in Messi-Manier die ganze Gästeabwehr aus, schoss aber vom Elfer über das Gehäuse; und schließlich rettete ein Windener Verteidiger bei einem Moricz-Schuss vom Fünfer auf der Linie. Tore, die man nicht schießt, die bekommt man bekanntlich – und so kam es, wie es kommen musste: Beim einzigen nennenswerten Angriff der Gäste in Hälfte zwei stand Feitsch am Elfer goldrichtig und traf zum 1:0 aus Sicht der Gäste (76.). Inzwischen hatte starker Regen eingesetzt, Kohfidisch konnte nicht mehr entscheidend zusetzen, das Pulver schien verschossen. Da der inzwischen stürmende Philipp Schuch nach Foul an ihm einen wohl fälligen Elfmeterpfiff nicht bekam und in der Schlussminute aus kurzer Distanz verzog, blieb es beim hauchzarten und eher glücklichen Gästesieg. Aber wirklich traurig muss man in Kohfidisch nicht sein, zumal man eine Woche zuvor in Purbach auch mit nur einer nennenswerten Aktion zu einem Dreipunkter gekommen war. So (interessant) ist Fußball, und auf diese junge, bodenständige Mannschaft kann man ruhig stolz sein, auch wenn es gegen Winden mit dem Toreschießen nicht geklappt hat.
 
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ASKÖ KOHFIDISCH : SV Neuberg
Samstag, 14.05.2011 / 18.00 Uhr
Ergebnis: 0 : 0 (0 : 0)
Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch: ---
Spielbericht
Nach zwei Niederlagen gegen Mannschaften, die noch im Abstiegskampf stecken, orientierte sich das Team von Trainer Spendier diesmal sozusagen in der Tabelle nach oben, gastierte doch mit Neuberg einer der beiden Titelaspiranten in Kohfidisch. Eine reizvolle, aber auch schwierige Aufgabe, die dadurch noch schwieriger wurde, dass durch die Gelbsperre von Philipp Schuch eine ganz wichtige Stütze in einer ohnehin schon mehrfach umgebauten Abwehr fehlte. Und zu allem Überfluss spielte auch noch das Wetter an diesem Abend verrückt und verlangte den Akteuren wirklich alles ab.

Knapp vor Spielbeginn ging ein erster wolkenbruchartiger Regenguss über Kohfidisch nieder. Der feuchte Rasen sorgte in Hälfte eins bei sonst durchaus angenehmen Bedingungen für eine rasante Ligapartie, in der Neuberg mehr vom Spiel hatte und auch die besseren Chancen vorfand. Kohfidischer Offensivaktionen blieben Mangelware, nur gelegentlich kam die Heimelf in Neuberger Tornähe, und nur bei der einen oder anderen Standardsituation entstand so etwas wie Torgefahr. So verfehlte Michael Thek bei zwei Eckstößen von rechts den Ball jeweils nur knapp. Deutlich gefährlicher agierten die Gäste aus Neuberg, besonders wenn der pfeilschnelle Vagner am Ball war. Aber bei mehreren guten Gelegenheiten fand dieser immer wieder seinen Meister im Fastnamenskollegen im Kohfidischer Gehäuse: Rene Wagner präsentierte sich an diesem Abend von seiner allerbesten Seite und pflückte jeden Ball, woher und wohin er auch geflogen kam, bombensicher aus der Luft. Da auch sonst auf heimischer Seite sehr konzentriert gearbeitet, gekämpft und vor allem verteidigt wurde, ging es torlos in die Pause. Nicht mehr dabei war zu diesem Zeitpunkt Michael Müllner nach einer Muskelzerrung; er hatte wie schon in den letzten Spielen eine tadellose Defensivleistung geboten, und die große Frage war, ob auch dieser Ausfall im Defensivbereich noch adäquat ersetzt werden konnte.

Und es gelang tatsächlich, und zwar mit einem Goldgriff, den Trainer Spendier tätigte. Thomas Polzer, sonst zumeist mit Kurzeinsätzen im Angriff, agierte anstelle von Michael Wölfer, der Michael Müllners Platz rechts in der Abwehrkette einnahm, sozusagen als Staubsauger vor der Abwehr, und er erfüllte diese Aufgabe gemeinsam mit dem ungemein zweikampfstarken Julian Binder bravourös! Da auch Markus Szokasits bei seinem Comeback nach mehrwöchiger Verletzungspause ebenso gewohnt sicher agierte wie seine beiden „Außen“, Michael Wölfer und Jürgen Löffler, brannte in Hälfte zwei kaum etwas an, ja Kohfidisch konnte das Match im zweiten Durchgang deutlich offener gestalten und auch vereinzelte Offensivaktionen starten, bei denen Neuberg unter Druck geriet. Ein Kompliment musste man aber in dieser zweiten Halbzeit allen Spielern auf dem Platz machen. Es setzte nämlich sintflutartiger Regen ein, gepaart mit starken Windböen – alles andere als perfektes Fußballwetter also, zum Ende hin stand der Platz bereits teilweise unter Wasser. Und trotzdem wurde flott weitergekämpft und –gespielt, es gab immer noch sehenswerte Aktionen, und das war wirklich keine Selbstverständlichkeit! Auch rassige Zweikämpfe fehlten natürlich nicht, aber ohne dass es auch nur ansatzweise gehässig wurde. In der Schlussphase probierte Neuberg noch einmal alles, um doch noch zum vollen Erfolg zu kommen – und einmal zappelte der Ball auch im Netz, doch wurde der Treffer wohl zu Recht nicht gezählt. Denn bereits beim die Aktion einleitenden Pass auf links hob der Schiri-Assistent wegen Abseits die Fahne, und nur weil der Schiedsrichter nicht rechtzeitig unterbrach, konnte es überhaupt zu dieser Torgelegenheit kommen. Wie auch immer, es blieb beim torlosen Remis, das sich die Kohfidischer Mannschaft auf Grund der Einstellung und kämpferischen Leistung durchaus verdient hatte. Nochmals Gratulation an alle Akteure samt ihren Betreuern!
 
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SV Neuberg : ASKÖ Kohfidisch
Freitag, 20.05.2011 / 19.30 Uhr
Ergebnis: 1 : 1 (2 : 3)
Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch
Krutzler Sascha, 60. Nebl Rene, 89.
Spielbericht
Fünf Runden vor dem Ende der Meisterschaft 2010/11 gastierte Kohfidisch beim Tabellenführer und designierten Meister Stegersbach – einem Gegner, bei dem es, ganz besonders auswärts, selten etwas zu „erben“ gab. Doch diesmal konnte Kohfidisch drei Punkte aus dem Stadion des Angstgegners entführen – nach einem durchaus denkwürdigen Spiel. Kurz zusammengefasst, auch wenn es irgendwie widersprüchlich klingt: Es siegte nicht die bessere Mannschaft, aber dennoch die Gerechtigkeit!

In der ersten Halbzeit dominierte Stegersbach das Geschehen ganz eindeutig. Die Gastgeber demonstrierten (zumindest in erkennbaren Ansätzen), warum sie zu Recht an erster Stelle der Burgenlandliga rangieren. Vor allem das flotte Flügelspiel, in das die zweite und dritte Reihe immer wieder gekonnt einbezogen wurden, stellte die Gäste vor einige Probleme. Kohfidisch musste ja wieder einmal die Abwehr umstellen: Michael Müllner, zuletzt in großer Form, fehlte verletzungsbedingt, Michael Wölfer, ebenfalls eine verlässliche Stütze, wegen Krankheit. An ihrer Stelle waren Philipp Schuch, in der letzten Runde gesperrt, und Dominik Szendi wieder in der Startformation mit dabei. Von Beginn an sahen sich die Gäste mehr zum Reagieren gezwungen, liefen den beweglicheren Stegersbachern stets hinterher und hatten alle Hände und Füße voll zu tun, um sich der heimischen Angriffswelle entgegenzuwerfen. Eigene Angriffsbemühungen blieben Stückwerk; nur einmal blitzte in Hälfte eins so etwas wie Gefahr auf, als Joachim Moricz nach gefälliger Kombination am Strafraum den Ball erhielt, einen gekonnten Haken anbrachte, dann aber in aussichtsreicher Schussposition doch noch abgedrängt wurde. Strafraumszenen auf der anderen Seite gab es hingegen fast im Minutentakt. Mit viel Einsatzwillen, dem nötigen Glück und einem wieder grandiosen Rene Wagner im Tor konnte Kohfidisch aber zumeist das Ärgste verhindern; und wenn der Kohfidischer Tormann doch einmal zu kurz kam, wie bei einer scharfen Hereingabe von rechts, dann war Philipp Schuch zur Stelle und klärte in letzter Sekunde. Da auch das heimische Passspiel mit Fortdauer der ersten Hälfte ungenauer wurde und sich die Kohfidischer besser darauf einstellten, sah schon alles nach einem 0:0 aus. Doch knapp vor dem Seitenwechsel tat sich dann doch noch Entscheidendes: Zunächst kam Stegersbach doch noch zum mehr als verdienten Führungstreffer – allerdings auf irreguläre Weise, denn dem Tor von Oswald (42.) ging in der Entstehung nach einer Kopfballvorlage eine klare Abseitsposition voraus, doch weder der Schiedsrichter noch sein zuständiger Assistent wollten sie erkannt haben. In die wütenden Proteste der Kohfidischer hinein schlug die Gerechtigkeit zum ersten Mal zu: Fast unmittelbar vom Anstoß weg beförderte Stegersbach-Verteidiger Huber einen weiten Ball per Kopf ins eigene Tor zum Ausgleich (44.) – fußballerisch ungerecht, aber im Sinne einer Korrektur einer Schiri-Fehlentscheidung gerne entgegengenommen.

Die zweiten 45 Minuten begannen zunächst völlig unverändert. Die Heimmannschaft drückte auf´s Tempo, und nach einem Gerangel zwischen Kovacec und Philipp Schuch entschied der Unparteiische entgegen allen Usancen im Zweifelsfall für den Angreifer. Kovacec brachte das Kunststück zuwege, den Ball aus relativ spitzem Winkel an der Mauer vorbei ins kurze Eck zu schwindeln, Rene Wagner war zum zweiten Mal geschlagen (48.). Damit schien das Match den üblichen Verlauf zu nehmen, den Spiele von Kohfidisch in Stegersbach sonst immer genommen hatten. Stegersbach erspielte sich auch weiterhin Chancen, die Kohfidischer Defensive konnte nie ganz Herr der Lage werden. Doch in Minute 60 gelang Kohfidisch wie aus dem Nichts ein erster gefährlicher Konter; wie am Schnürchen lief der Ball über mehrere Stationen, Michael Thek schickte mit schönem Pass in die Tiefe Sascha Krutzler auf den Weg, und der brachte noch einen gekonnten Haken an und mit trockenem Schuss den Ball im gegnerischen Tor unter. Und plötzlich wirkte Stegersbach verunsichert, Kohfidisch spielte nun munter mit und kam zu einigen guten Situationen. Zwar boten sich auch in dieser Phase der Heimmannschaft mehrere Gelegenheiten, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden, aber abgebrühter agierten jetzt die Gäste. Zwölf Minuten vor dem Ende konnte Stegersbach-Goalie Mantsch einen Fünfzigmeterschuss von Philipp Schuch nicht bändigen, Rene Nebl war zur Stelle und staubte zur vermeintlichen Kohfidisch-Führung ab. Doch ein zweites Mal zeigten sich Schiedsrichter und zuständiger Assistent, im Übrigen derselbe, der schon in Hälfte eins zu Ungunsten von Kohfidisch den 1:0-Treffer anerkannt hatte, mit der Abseitsregel auf Kriegsfuß, der Treffer wurde wegen vermeintlicher Abseitsstellung von Rene Nebl nicht gewertet - dieser war aber erst beim Schuss von Philipp Schuch gestartet und beim Abspiel noch meterweit nicht im Abseits gestanden! Während erste Schiebungsrufe von der Tribüne ertönten, ließ sich aber bewundernswerter Weise die Kohfidischer Mannschaft auf dem Feld von all dem nicht aus der Ruhe bringen, wartete weiter auf ihre Chance, und tatsächlich schlug die fußballerische Gerechtigkeit an diesem Abend ein zweites Mal zu: Bei einer Kopie des aberkannten Treffers von Rene Nebl zehn Minuten zuvor – diesmal zog Jürgen Löffler von weit draußen ab, wieder ließ Mantsch das Leder fallen, wieder war Rene Nebl zur Stelle und traf erneut – wurden keine Regelwidrigkeiten konstruiert, das Tor zählte (89.) und Kohfidisch brachte erstmals in der Liga einen Sieg in Stegersbach ins Trockene. Von den gezeigten Leistungen her hätte der Sieger Stegersbach heißen müssen – nach dem Verlauf des Spieles hatten sich die Kohfidischer diesen Sieg aber mehr als verdient. Kompliment für die Moral und die Konsequenz und Ruhe, mit der man zu Werke ging!

 

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ASKÖ KOHFIDISCH : ASK Marz
Samstag, 28.05.2011 / 18.00 Uhr
Ergebnis: 1 : 0 (0 : 0)
Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch
Nebl Rene, 82.
Spielbericht
Im vorletzten Heimspiel der Saison 2010/11 hatte Kohfidisch die abstiegsgefährdeten Marzer zu Gast. Joachim Moricz fehlte wegen einer Gelbsperre, Markus und Michael Wölfer mussten nach wie vor verletzungs- bzw. krankheitsbedingt passen. Trotzdem startete die neuerlich leicht veränderte Spendier-Truppe besser in die Partie und hätte nach wenigen Minuten bereits in Führung gehen können: Nach tollem Zuspiel von Rene Nebl kam Michael Thek am Sechzehner zum Schuss, sein Versuch, den Ball ins Kreuzeck zu schlenzen, misslang allerdings (6.). Und kurze Zeit später war es wieder Michael Thek, der nach einem Löffler-Eckball von rechts einen Kopfball über das Marzer Gehäuse setzte. Doch nach zehn Minuten etwa riss der Faden bei den Heimischen, und auch in der Abwehr wurde schlampig gedeckt, sodass die Gäste nun ihrerseits zu guten Gelegenheiten kamen, vor allem nach weiten Pässen, bei denen die Kohfidischer Viererkette nicht immer sattelfest wirkte. Doch die Gästeangreifer erwiesen sich in dieser Phase Gott sei Dank nicht unbedingt als gnadenlose Vollstrecker, und so ab Mitte der ersten Halbzeit war es mit den Offensivbemühungen von Marz auch schon wieder vorbei. Kohfidisch hatte in der Folge eindeutig mehr vom Spiel, während sich die Gäste weit zurückzogen und auf Konterchancen warteten. So richtig gefährlich wurden die Heimischen in Halbzeit eins aber nur selten, einerseits deshalb, weil man im Abspiel nach vorne zu fehlerhaft agierte, andrerseits nicht zuletzt auch, weil Marz mit Mann und Maus und zum Teil mit sehr rustikalen Mitteln verteidigte. Als Highlights muss man deshalb schon vermerken, dass ein Marzer Verteidiger einen Eckball von Jürgen Löffler an die eigene Außenstange setzte, dass Sascha Krutzler aus elf, zwölf Metern nach gutem Haken doch deutlich über das Tor schoss und dass Michael Thek, nach gutem Zuspiel von Franz Weber, mit einem schönen Heber nochmals an Marztorhüter Ofner scheiterte, der mit toller Leistung Standardtormann Gerdenitsch perfekt vertrat. Und dann zeigte die Anzeigentafel knapp vor dem Wechsel doch noch das 1:0 für Kohfidisch an – doch nur für kurze Zeit; denn nachdem der Schiedsrichter einen Kohfidischer Treffer schon anerkannt hatte, befragte er auf Marzer Interventionen hin den zuständigen Assistenten, der zuvor keine Abseitsposition von Assistgeber Rene Nebl angezeigt hatte, und aus welchen Gründen auch immer, plötzlich zählte der Treffer dann doch nicht. Aus Kohfidischer Sicht muss man dazu sagen, dass Rene Nebl vermutlich tatsächlich im Abseits gestanden war, der Treffer also zu Recht nicht zählte; wie diese Annullierung vor sich ging, war aber dennoch ein wenig eigenartig, vor allem wenn man bedenkt, dass bei einer ganz ähnlichen Situation am vorigen Wochenende in Stegersbach, bei der sich Kohfidischer Spieler über einen Abseitstreffer der Heimmannschaft beschwert hatten, der Treffer nicht nur nicht zurückgenommen wurde, sondern aus den Protesten auch noch eine gelbe Karte resultierte. Wie auch immer, zur Pause stand es zwischen Kohfidisch und Marz 0:0.

Im zweiten Durchgang dominierte Kohfidisch dann ganz klar. Chance um Chance wurde erspielt, aber leider auch vergeben – oder die Gäste konnten mit Glück das Ärgste gerade noch verhindern. Bereist eine Minute nach der Pause wurde ein Schuss von Rene Nebl auf der Linie weggeschlagen, in Minute 61 ein Kopfball von Philipp Schuch ebenfalls auf der Torlinie weggeköpft, beide Male wäre Ofner bereits geschlagen gewesen. Auch Franz Weber scheiterte zweimal mit tollen Schüssen am Gästetorhüter. Trotz der Überlegenheit und der Tatsache, dass in diesen zweiten 45 Minuten Marz kaum aus der eigenen Hälfte herauskam, deutete schon alles in Richtung eines torlosen Unentschiedens. Doch in Minute 82 erlöste Rene Nebl nach Zuspiel von Thomas Polzer die heimischen Fans mit einem präzisen Schuss ins lange Eck, diesmal war Ofner chancenlos. In den restlichen Minuten wurde es zwar nochmals turbulent, Kohfidisch ließ aber nichts mehr anbrennen und brachte den hauchdünnen 1:0-Vorsprung über die Runden. Ein Arbeitssieg war eingefahren – und auch dazu kann man herzlich gratulieren!
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SC Oberpullendorf : ASKÖ Kohfidisch
Donnerstag, 2.6.2011 / 17.00 Uhr
Ergebnis: 1 : 1 (0 : 0)
Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch: Eigentor
 
Spielbericht
Einen eher ungewöhnlichen Verlauf nahm das Spiel zwischen Oberpullendorf und Kohfidisch in der drittletzten Runde der diesjährigen BVZ-Burgenlandliga-Meisterschaft. Die Gäste, bei denen Lukas Gupper erstmals in der Startformation stand (er ersetzte den gelbgesperrten Jürgen Löffler links in der Abwehrkette), erwischten den besseren Start und kontrollierten in den ersten zwanzig Minuten das Spielgeschehen. Mehr als eine Halbchance durch Franz Weber, dessen Schuss knapp am Gehäuse vorbeiging, und ein abgefälschter Weitschuss von Michael Thek, der wenig später wegen einer Zerrung passen musste und noch vor dem Seitenwechsel Joachim Moricz Platz machte, sahen aber dabei nicht heraus. Erst in Minute 22 gab die Heimmannschaft ihren ersten Schuss in Richtung Kohfidischer Tor ab. Doch das war so etwas wie der Startschuss für eine stürmische Offensive der Heimischen, die nun den zweiten Teil der ersten Halbzeit klar dominierten. Die Oberpullendorfer, die in der Anfangsphase kaum in die Kohfidischer Hälfte gekommen waren, kombinierten jetzt sehr flüssig und wurden mehrmals torgefährlich, während die Gäste in dieser Phase über bloßes Reagieren nicht hinauskamen. Zudem wurde auf Kohfidischer Seite nicht mehr Fußball gespielt, man schlug die Bälle aus der Abwehr nur weit nach vorne, und das war angesichts des stürmischen Windes im Rücken zwar ein vielleicht verlockendes, aber völlig ungeeignetes Mittel, waren diese Steilvorlagen doch meist nicht zu erlaufen. Oberpullendorf machte das mit schönen Angriffen über die Seiten schon deutlich besser, aber aus Kohfidischer Sicht Gott sei Dank nur bis vor das Tor – mit etwas Glück und einem wieder einmal glänzend disponierten Rene Wagner zwischen den Pfosten konnte vorerst verhindert werden, dass der Ball auch den Weg ins Tor fand. So stand es nach 45 Minuten 0:0, zugegebenermaßen etwas schmeichelhaft für Kohfidisch.

Nach der Pause sah es zunächst ganz ähnlich aus, Oberpullendorf blieb weiter am Drücker. Doch wie aus dem Nichts hätte Kohfidisch dann nach einer Stunde in Führung gehen können, ja müssen: Rene Nebl, der an vorderster „Front“ sonst ein tolles Spiel ablieferte, viel rackerte und die heimische Abwehr mehr beschäftigte, als ihr lieb war, erkämpfte sich einen fast aussichtslosen Ball, überspielte praktisch die ganze Oberpullendorfer Hintermannschaft samt dem Tormann, jagte dann aber die Kugel, die kurz aufsprang, aus kurzer Distanz über das fast leere Tor! Nach dieser etwas unglücklichen Aktion lag Kohfidisch zwar nicht in Führung, war aber offensichtlich wieder wachgerüttelt, denn nun erst bot man dem Gegner auch im Mittelfeldspiel wieder Paroli, obwohl Mitte der zweiten Halbzeit das Niveau auf beiden Seiten erschreckend war und wahre Fehlpassorgien die Zuschauer nicht gerade verwöhnten. Aber es wurde zumindest jetzt erst richtig spannend. Denn in der bis dahin torlosen Partie fielen innerhalb von zwei Minuten dann doch noch ebenso viele Treffer, noch dazu durch ein- und denselben Spieler: Der erst kurz zuvor eingewechselte Oberpullendorfer Abwehrrecke Emmer traf in Minute 74 zunächst ins eigene Gehäuse (nach einem Schuss von Julian Binder ließ Torhüter Vertesich den Ball fallen, und Emmer drückte ihn über die Linie; Sascha Krutzler wäre aber zur Stelle gewesen), zwei Minuten später nach einem Eckball von rechts per Kopf dann aber doch auch ins „richtige“, zumindest aus seiner Sicht. Und beide Mannschaften fanden danach auch noch so etwas wie ihren „Matchball“ vor: In Minute 84 wurde Rene Nebl nach schönem Zuspiel von Sascha Krutzler im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht, der Gefoulte scheiterte mit einem zu schwach geschossenen Strafstoß allerdings an Vertesich. Und knapp vor dem Ende klatschte ein Oberpullendorfer Kopfball an die Querlatte – gleich zwei heimische Angreifer waren völlig ungehindert vor Rene Wagner aufgetaucht, ließen diese Chance aber ungenützt. So blieb es bei einem alles in allem gerechten Remis, bei dem beide Mannschaften ein wenig damit haderten, weitere zwei Punkte verspielt zu haben – beide Teams hätten aber auch völlig leer ausgehen können! Auch wenn die spielerische Leistung des jungen Kohfidischer Teams diesmal nicht so überzeugend war, mit einem Auswärtsremis in Oberpullendorf kann man durchaus zufrieden sein. Gratulation!
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ASKÖ KOHFIDISCH : ASK Klingenbach
Samstag, 11.6.2011 / 18.00 Uhr
Ergebnis: 1 : 2 (0 : 1)
Torschützen für den ASKÖ Kohfidisch:
 
Polzer Hannes,90.
Spielbericht
Im letzten Heimspiel der Saison 2010/11 traf Kohfidisch auf den bestplatzierten nicht-südburgenländischen Verein der Burgenlandliga, auf Tabellennachbarn Klingenbach. Im Falle eines Sieges wäre sogar noch Platz drei in der Tabelle möglich gewesen. Doch die Gäste präsentierten sich von Beginn weg als spiel- und vor allem zweikampfstarkes Team und machten es den heimischen Kohfidischern, die ohne Michael Thek (nach seiner vorwöchigen Zerrung noch nicht fit) antreten mussten, von Haus aus schwer, ins Spiel zu finden. Die ersten zwanzig Minuten verliefen aber zumindest ausgeglichen, echte Chancen blieben Mangelware, da auf beiden Seiten die Abwehrreihen dicht gestaffelt und gut organisiert agierten. In Ansätzen wurde Kohfidisch über rechts gefährlich, doch zweimal wirkte Franz Weber etwas zögerlich und wurde nach jeweils schönen Kombinationen doch noch von seinem Gegenspieler Smudla abgedrängt. So ab Mitte der ersten Halbzeit übernahmen die Gäste dann zunehmend das Kommando, bei Kohfidisch riss der Faden immer mehr, auch der nötige hundertprozentige Wille zum Erfolg war gegen einen Gegner, der vollen Einsatz zeigte, in dieser Phase nicht zu erkennen. So kam auch der Führungstreffer für Klingenbach durch Eysinger nach 28 Minuten durchaus verdient zustande, auch wenn in der Entstehungsgeschichte wohl Abseits zu geben gewesen wäre – doch gerade auf dieser Seite war an diesem Abend kein Schiedsrichterassistent im Einsatz, was angesichts der Tatsache, dass es sich um ein Landesligaspitzenspiel handelte, schon ein wenig fragwürdig erscheint. Wie auch immer Klingenbach gab auch danach bis zur Pause klar den Ton an und ging zu Recht mit einer 1:0-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel kam Kohfidisch mehrfach verändert aus der Kabine: Zum einen hatte Trainer Spendier taktisch umgestellt (er opferte mit Dominik Szendi einen Mann der Viererabwehrkette und brachte mit Thomas Polzer einen weiteren Offensivmann ins Spiel), zum anderen merkte man plötzlich, was in der Mannschaft steckt, wenn sie vom nötigen Einsatzwillen nach vorne getrieben wird. Klingenbach hatte nun plötzlich alle Hände und Füße voll zu tun, um sich den rollenden Kohfidischer Angriffen entgegenzustellen. Das taten die Gäste aber sehr gekonnt und vor allem massiert, sodass trotz langanhaltenden Dauerdrucks nur ganz wenige echte Chancen herausgespielt werden konnten. Und wenn sich einmal eine Lücke auftat, dann war dieses Spiel davon geprägt, dass eben das nötige Glück fehlte, um doch noch zum Torerfolg zu kommen. So ging ein schöner Fersler von Julian Binder (der wie schon in den letzten Runden eine tolle Leistung bot, schlussendlich aber knapp vor dem Ende verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste) haarscharf am Tor vorbei und die bestangetragenen Schüsse verfingen sich doch immer wieder im dichten Abwehrnetz der Klingenbacher oder Torhüter Fuchs griff gekonnt ein. So kam es, wie es kommen musste: Aus einem der wenigen Konterangriffe fiel das 0:2, ein abgerissener Flankenball von Balogh verirrte sich über Rene Wagner ins lange Kreuzeck (80.). Damit war das Match gelaufen, der Anschlusstreffer zum 1:2 durch den eingewechselten Hannes Polzer in der 90. Spielminute kam zu spät. Trotz dieser Heimniederlage wurde die junge und bodenständige Kohfidischer Mannschaft am Schluss von den Fans gefeiert – und das hat sie sich angesichts einer hervorragenden Frühjahrssaison auch mehr als verdient. Gratulation!
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suedburg

SÜDBURG - OFFIZIELLER PARTNER DES ASKÖ KOHFIDISCH 2011/2012

 
 
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